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Thema Abhörskandal in Leipzig

Abhörskandal in Leipzig

dpa

Seit 2013 sucht die sächsische Justiz in der linken Szene der Messestadt intensiv nach kriminellen Strukturen. Gefunden hat sie diese bisher nicht – trotz beispielloser Observationen. Zehntausende Telefongespräche  wurden über Monate und Jahre aufgezeichnet. Unter den Belauschten sind auch Hunderte Menschen, gegen die nicht einmal ein Anfangsverdacht bestand.

Alle Artikel zu Abhörskandal in Leipzig

Die Landtagsfraktion der Grünen fordert am 22. August im Rechtsausschuss des Parlaments Aufklärung über die erneute Überwachung von Fans des Oberligisten Chemie Leipzig.

15.08.2018

Bei den Ermittlungen in der Fanszene von Chemie Leipzig hat die sächsische Justiz 240 Personen zum Teil jahrelang überwacht. Dabei kam ein enormer Aktenberg an aufgezeichneten Telefon-Gesprächen und SMS zusammen.

22.07.2018

Drei Jahre lang ließ die Dresdner Generalstaatsanwaltschaft in Leipzig nach einer kriminellen Vereinigung in der linken Szene und bei Chemie Leipzig suchen. Letztlich erfolglos. Auch Journalisten wurden dabei abgehört, darunter ein LVZ-Reporter.

22.07.2018

Bei ihren Ermittlungen in den linken Subkulturen Leipzigs ließ die Dresdner Generalstaatsanwaltschaft zuletzt 25 Ultras der BSG Chemie Leipzig überwachen. Dabei wurden wieder hunderte Telefonanschlüsse – auch von unbeteiligten Dritten – belauscht.

09.07.2018

Weil die sächsische Justiz nach Attacken auf Rechtsextreme in Leipzig eine kriminelle Vereinigung finden wollte, wurden über drei Jahre hunderte Messestädter belauscht. LVZ.de sprach mit einem der Hauptbeschuldigten.

09.05.2017

Im November 2016 erhielt mehr als ein Dutzend Leipziger Post von der Staatsanwaltschaft Dresden. Darin wurde ihnen mitgeteilt, dass sie und ihr Umfeld mehrere Monate abgehört wurden. Die Ermittlungen gegen sie liefen über Jahre.

25.04.2017
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