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Thema Rechtsextreme Aufmärsche nach Todesfall in Chemnitz

Rechtsextreme Aufmärsche nach Todesfall in Chemnitz

dpa

Bei einer Auseinandersetzung mit etwa zehn Beteiligten am Sonntagmorgen am Rand des Chemnitzer Stadtfestes sind drei Männer niedergestochen worden. Ein 35-Jähriger erlag später im Krankenhaus seinen schweren Verletzungen. Noch am Sonntag versammelten sich Hunderte Rechtsextreme in Chemnitz und machten Jagd auf Menschen mit offensichtlichem Migrationshintergrund. Am Montag folgte dann eine rechte Demo mit mehr als 6000 Teilnehmern aus dem gesamten Bundesgebiet.

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Alle Artikel zu Rechtsextreme Aufmärsche nach Todesfall in Chemnitz

Der AfD droht die Beobachtung durch den Verfassungsschutz. Fraktionschefin Alice Weidel hat nun Gegenstrategien angekündigt. Die dürften nicht allen in der Partei gefallen.

11.09.2018

Das rechtsextreme Bündnis Thügida darf am Montag nicht in Chemnitz auf dem Stefan-Heym-Platz demonstrieren. Die Stadt verbot am Mittag eine für 16 Uhr geplante Kundgebung.

03.09.2018

In Chemnitz planen AfD und Pegida am Samstag einen Schweigemarsch, „Pro Chemnitz“ zieht unter den Augen von Karl Marx auf. Der Verfassungsschutz warnt: Gewaltbereite Rechtsextreme und Neonazis haben mobilisiert. Der Gegenprotest wird unter anderem von „Leipzig nimmt Platz“ unterstützt.

31.08.2018
Lokales

„Schutzzonen-Kampagne“ - NPD will in Leipzig patrouillieren

Rechtsextreme wollen vor dem Hintergrund der Ereignisse in Chemnitz in Leipzig Streifen auf die Straße schicken. Die Polizei sieht die Pläne der NPD kritisch und will bei Bedarf einschreiten.

31.08.2018

Der im Internet veröffentlichte Haftbefehl gegen einen der Tatverdächtigen von Chemnitz ist laut Generalstaatsanwaltschaft authentisch. Innenminister Seehofer hält die Veröffentlichung des Dokuments im Internet für "vollkommen inakzeptabel". Die Entwicklungen im Liveblog.

29.08.2018

Der UN-Hochkommissar für Menschenrechte, Said Raad al-Hussein, hat die Gewalt bei Ausschreitungen von Rechtsextremen in Chemnitz scharf verurteilt.

29.08.2018

Nach den Ausschreitungen der vergangenen Tage ist es in der Nacht zu Mittwoch in Chemnitz ruhig geblieben. Es habe keine größeren Vorkommnisse gegeben, sagte ein Polizeisprecher. Die Entwicklungen im Liveblog.

29.08.2018
Nach den Ausschreitungen der vergangenen Tage ist es in der Nacht zu Mittwoch in Chemnitz ruhig geblieben. Es habe keine größeren Vorkommnisse gegeben, sagte ein Polizeisprecher. Die Entwicklungen im Liveblog.

Einen Tag nach der Demonstration von Rechtsradikalen mit mehreren Verletzten in Chemnitz gibt es neue Vorwürfe gegen die Polizei. Laut einem Medienbericht soll der sächsische Verfassungsschutz vor einem größeren Zustrom an Extremisten gewarnt haben.

28.08.2018

Den zweiten Abend in Folge zogen Rechtsextreme durch Chemnitz, mindestens 20 Menschen wurden verletzt. Die Fakten zu den Ereignissen am Montagabend – und ein Ausblick auf das, was kommt.

28.08.2018

Die Polizei in Chemnitz war den zweiten Abend in Folge überfordert. Die Planungen richteten sich stur nach den Angaben des Anmelders „Pro Chemnitz“, der 2000 Teilnehmer angab. Dabei hatte „Pro Chemnitz“-Chef Martin Kohlmann am Mittag gegenüber dem RND von „bis zu 10000“ Teilnehmern gesprochen.

28.08.2018

Nach den Ausschreitungen in Chemnitz warnt Sachsens Vize-Ministerpräsident Dulig (SPD) und auch die Bundesregierung davor, Aufrufen zu Selbstjustiz zu folgen. Linken-Chefin Feiks sagte außerdem: Chemnitz darf kein zweites Rostock-Lichtenhagen werden.

28.08.2018
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