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Sonntag Neu im LVZ sonntag: Wie in der Villa Hasenholz der Charme der Gründerzeit geweckt wird
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18:31 12.04.2013
Von Robert Berlin
Die Restauration der Villa Hasenholz - ein Thema im LVZ sonntag vom 14. April 2013. Quelle: Dirk Knofe
Leipzig

Die neue Pächterin will den ursprünglichen Charme der Gründerzeitvilla wieder herauskitzeln und das Haus zum Treffpunkt für Kunst und Kultur entwickeln. Die ersten Fortschritte lassen erahnen, wie schön es einmal werden könnte.

Leipzig. Die Villa Hasenholz, idyllisch gelegen am Stadtrand in Leipzig-Leutzsch, war um 1900 ein beliebtes Ausflugsziel. Als Marion Salzmann das Haus vor vier Jahren entdeckte, ähnelte es jedoch eher einer Ruine. Im neuen LVZ sonntag berichten wir über die Restauration. Außerdem: Wie aus einem Graffiti ein Denkmal wurde und wie der NSU den Umgang mit Rechtsextremismus veränderte.

Als schön gelten Graffiti den meisten Menschen eher nicht, sondern vielmehr als Sachbeschädigung. Anders ist es bei den Werken des Franzosen Xavier Prou. Unter dem Namen Blek Le Rat wurde dieser zu einem der berühmtesten Street-Art-Künstler der Welt. Als er vor 22 Jahren ein Leipziger Haus mit einer Liebeserklärung versah, ahnte er noch nicht, dass er damit sein eigenes Denkmal sprühte. Heute gilt die „Madonna mit Kind“ als ältestes Zeugnis seiner Kunst. LVZ-sonntag-Reporter Clemens Haug hat die ganze Geschichte.

Berühmt in einem traurigen Sinn ist auch Beate Zschäpe. Gegen das mutmaßlich letzte noch lebende Mitglied des Terror-Trios Nationalsozialistischer Untergrund beginnt am 17. April der Prozess. Jahrelang versteckten sich die drei Neonazis in Zwickau. LVZ-Landeskorrespondent Jürgen Kochinke analysiert, wie sich die rechtsextreme Szene in Sachsen seit den 90er-Jahren entwickelt und was sich seit Bekanntwerden der NSU-Taten geändert hat.

Auf den Sportseiten widmen wir uns in dieser Ausgabe einer bedrohten Disziplin: dem Ringen. Obwohl kaum eine Sportart eine längere Tradition aufzuweisen hat, soll sie nach dem Willen des IOC bald nicht mehr zu Olympia gehören. Sie sei nicht fernsehtauglich genug, heißt es. Das sieht Sven Thiele, Bundestrainer und Stützpunktcoach in Leipzig, natürlich anders. Unser Autor Norbert Töpfer sprach mit dem sympathischen Kraftpaket über die Zukunft des Ringens, zu der auch sein talentierter Sohn Erik gehört.

Robert Berlin

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