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Familie im Kiez Das bietet das Zentrum für Familien: Shoppen, staunen und spielen
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Das bietet das Leipziger Zentrum für Familien: Shoppen, staunen und spielen

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17:16 07.08.2020
Josephine (11) erfrischt sich bei warmen Sommertemperaturen am Trinkbrunnen in der Petersstraße. Quelle: André Kempner
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Leipzig

Das Kind braucht neue Hausschuhe für die Kita, die Eltern wollen nach einer Kamera für den Urlaub schauen. Die Auswahl an Geschäften ist groß. Einen Überblick bekommen – das geht am besten von der Aussichtsplattform des 142 Meter hohen City-Hochhauses am Augustusplatz. Das kostet zwar vier Euro pro Person, Kinder bis fünf Jahre haben aber freien Eintritt.

Das Cityhochhaus bietet auf seinem Dach eine schöne Aussicht über die Stadt. Quelle: Andre Kempner

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Nur ein paar Schritte entfernt steht das Gewandhaus. Hier finden regelmäßig Familienkonzerte statt. Gegenüber in der Oper werden sogar die Allerkleinsten mit klassischer Musik vertraut gemacht, zudem werden Familienführungen angeboten. Die nächsten Babykonzerte stehen im Oktober auf dem Programm.

Sommerwerkstatt im Bachmuseum

Mit dem wissenshungrigen Nachwuchs lohnt sich auch ein Besuch im Bachmuseum. In den Sommerferien begeben sich die Mitarbeiter mit Hortkindern auf eine Spurensuche des Komponisten durch die Leipziger Innenstadt. Familien sind zur offenen Sommerwerkstatt eingeladen – dann können Groß und Klein mit Gänsefeder und Tinte schreiben sowie eigene Schlauchtrompeten bauen.

Azad Khadaida (31) und sein Sohn Ayad (10) planschen am Springbrunnen am Richard-Wagner-Platz. Quelle: Andre Kempner

Spätestens nach der vollen Ladung Kunst und Kultur melden sich Hunger und Durst. Die Auswahl an Restaurants und Imbissmöglichkeiten ist riesig. In der Milchbar Pinguin gibt es nicht nur Eis und Kuchen aus eigener Herstellung, sondern auch eine Kinderspielecke. Knusprig und frisch kommt die Pizza im La Grotta aus dem Holzofen – und so groß, dass man sich gut zu zweit eine teilen kann. Wie im Märchenwald fühlt man sich bei Hans im Glück: Zwischen Birkenstämmen werden Burger, Pommes und Co. serviert.

Vier Trinkwasserbrunnen im Leipziger Zentrum

Wenn die Kinder akuten Durst beklagen, gibt es von April bis Oktober eine schnelle und kostenlose Lösung: die Trinkwasserbrunnen in der Petersstraße, an der Nikolaikirche, am Rathaus sowie gegenüber vom Museum der bildenden Künste. Irgendwann muss irgendjemand aus der Familie garantiert mal aufs Klo, öffentliche Toiletten gibt es zum Beispiel im Petersbogen, am Augustusplatz oder am Markt direkt neben dem Eingang zum City Tunnel. Eine Übersicht zu Still- und Wickelräumen ist auf der Webseite der Stadt oder als Faltplan im Familieninfobüro erhältlich.

Kinder auf dem Spielplatz Labyrinth in der Reichsstraße. Quelle: André Kempner

Wenn die Kleinen etwas Abwechslung benötigen, sind an vielen Ecken im Leipziger Zentrum Spielmöglichkeiten zu finden: zum Beispiel die Inseln Universum und Memory zwischen Gewandhaus, Moritzbastei und City-Hochhaus, das Labyrinth in der Reichsstraße, die Steinbänder mit Wasserfontänen in der Grimmaischen Straße und die Skateranlage am Richard-Wagner-Platz.

Spielen in allen Facetten

Wenn es regnet, ist der Indoor-Spielplatz im Untergeschoss der Höfe am Brühl beliebt bei Familien. Spannend sind auch die Klangschale in Specks Hof und die Modelleisenbahnen im Hauptbahnhof bei den Gleisen. Spielideen und Geschenkanregungen mit kompetenter Beratung bietet der Spieleladen Capito.

Die Leipziger Innenstadt ist Anlaufpunkt zum Bummeln. Aber auch abseits der Geschäfte hat das Zentrum viel zu bieten.

Ein Paradies für Schleckermäuler ist das Süßwarenfachgeschäft Hussel. Mit dem hier Erbeuteten oder einer Kugel Eis, zum Beispiel von Tonis, kann man den Besuch der Innenstadt ideal ausklingen lassen. Einfach auf eine Bank oder Wiese setzen und dem geschäftigen Wuseln zugucken.

Von Anne Grimm