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Medienkompetenz: Wie sich Fake News entlarven lassen

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10:15 09.08.2020
Wahr oder falsch? Ein paar Tipps können helfen, zu unterscheiden. Quelle: freepik
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Leipzig

Der Begriff Fake News ist in aller Munde. Gerade in Bezug auf das Corona-Virus kursieren die verschiedensten Falschnachrichten. Vor allem im Internet ist es nicht immer einfach, Nachrichten von Falschnachrichten zu unterscheiden. Laut der aktuellen Studie „Jugend, Information, Medien“ (JIM) des Medienpädagogischen Forschungsverbunds Südwest nutzen Jugendliche bei der Suche nach Informationen vor allem YouTube, Wikipedia und soziale Medien wie Facebook und Twitter. Nachrichtenportale von Onlinezeitungen und -zeitschriften spielen demnach eine untergeordnete Rolle. Umso wichtiger ist, dass Jugendliche dafür fit gemacht werden, Falschnachrichten und seriöse Quellen zu erkennen. Worauf es ankommt – Anhaltspunkte im Überblick.

Wichtige Faktoren für Falschnachrichten sind:

Reißerische Überschriften, die emotionalisieren und zum Beispiel Wut, Angst oder Schadenfreude auslösen.

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Auffällige Gestaltung wie Großbuchstaben, Signalfarben und/oder viele Satzzeichen werden verwendet.

Es wird kein Autor oder die Herkunft der Nachricht genannt.

Es werden Bilder oder Videos verwendet, die auf skandalöse Zustände hinweisen.

Es wird kein Autor innerhalb der Nachricht genannt.

Die Quelle der Information wird nicht genannt.

Die Internetseite hat kein Impressum.

Andere Internetseiten haben andere Informationen zu dem Thema.

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Doch was kann man tun, wenn der Verdacht besteht, dass eine Nachricht nicht stimmen könnte? Die Webseiten Mimikama und Hoaxmap decken Fake News auf und veröffentlichen Hintergrundinformationen zu den Inhalten der Artikel. Auch der öffentlich-rechtliche Sender ARD nimmt in seinem Online-Angebot #faktenfinder aktuelle Meldungen unter die Lupe. Manchmal kann außerdem eine Bilder-Rückwärtssuche bei Google helfen, um den Ursprung eines gefälschten Bildes zu finden. Oder es wird die App „Fake News Check“ genutzt, um besser einschätzen zu können, ob eine Nachricht wahr oder falsch ist.

Eltern können ihre Kinder für Falschnachrichten im Internet besser sensibilisieren, indem sie ein offenes Ohr für ihre Sorgen, Ängste und Anliegen haben. Die Faszination beliebter Kanäle auf YouTube und Instagram kann leichter nachvollzogen werden, wenn sie sich diese von ihrem Kind zeigen lassen und wissen, welche Inhalte konsumiert werden.

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https://www.lmz-bw.de/medien-und-bildung/jugendmedienschutz/fake-news/fake-news-ein-ueberblick/

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Von Victoria Kovács/Landesfilmdienst Sachsen