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Bildung Leipziger Kongress berät über Umgang mit traumatisierten Kindern
Leipzig Bildung Leipziger Kongress berät über Umgang mit traumatisierten Kindern
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16:28 19.09.2011
175 Fachleute beraten auf einem zweitägigen Kongress in Leipzig über den Umgang mit traumatisierten Kindern. (Symbolfoto) Quelle: dpa
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Leipzig

V., am Montag in Leipzig. Dort widmeten sich 175 Fachleute auf einem zweitägigen Kongress diesem Problem. Es gehe nicht darum, jedem Kind einen Therapeuten zu verschaffen, sagte Kröhnert. Auch mit dem System der Jugendhilfe sei bei traumatisierten Klienten schon viel zu erreichen.

Laut Kröhnert wird es in der Jugendhilfe „immer bewusster“, dass verhaltensauffällige Kinder möglicherweise ein Trauma erlitten haben könnten. Traumata könnten auf verschiedene Arten ausgelöst werden: durch Gewalt in der Familie, durch den Tod eines nahen Verwandten oder auch durch Unfälle. „Uns geht es darum, die Fachleute zu sensibilisieren, warum Kinder so reagieren.“ Außerdem solle gezeigt werden, dass eine Stabilisierung dieser Trauma-Opfer nicht allein durch Therapeuten, sondern „auch über pädagogische Arbeit im Kontext der Jugendhilfe möglich ist“.

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Die Kinderschutz-Zentren sind ein Träger der Jugendhilfe. Bundesweit gibt es laut Kröhnert 26 Zentren, die sich einerseits um Aus- und Weiterbildung von Fachkräften kümmern und anderseits zahlreiche Problem-Familien betreuen.

dpa