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Bildung Mitteldeutsche Bundesländer finanzieren iDiv-Forschung ab 2024
Leipzig Bildung Mitteldeutsche Bundesländer finanzieren iDiv-Forschung ab 2024
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17:21 09.07.2019
Im März 2020 soll das Deutsche Zentrum für integrative Biodiversitätsforschung auf Leipzigs Alter Messefertig sein und dann zur iDiv-Zentrale werden. Quelle: André Kempner
Leipzig

„Wir haben Männer zum Lächeln gebracht, die sonst nicht viel zum Lachen haben“, sagte die sächsische Wissenschaftsministerin Eva-Maria Stange. Mit ihren Amtskollegen Armin Willingmann aus Sachsen-Anhalt und Wolfgang Tiefensee aus Thüringen unterzeichnete sie am Dienstag eine Erklärung, dass die drei Bundesländer ab Oktober 2024 „maßgeblich“ das Deutsche Zentrum für integrative Biodiversitätsforschung (iDiv) finanzieren. Die Förderung solle jährlich 12,5 Millionen Euro betragen, zusätzlich werde eine Beteiligung des Bundes angestrebt, hieß es. Seit der Gründung 2012 wird iDiv in erster Linie von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) getragen. Momentan wird die dritte Förderrunde beantragt. Spätestens 2024 ist jedoch keine weitere DFG-Förderung möglich.

Ein Konsortium unter Leitung der Universität Leipzig, der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg, der Friedrich-Schiller-Universität Jena und des Helmholtz-Zentrums für Umweltforschung (UFZ) steht bereits seit der Gründung hinter iDiv. Aus ihren Hochschulbudgets sollen die drei Unis ab 2024 jährlich 1,5 Millionen Euro abzweigen. Zusätzlich wollen die drei Landesregierungen ihnen jeweils zwei Millionen Euro zweckgebunden für iDiv überweisen. Das UFZ steuert weitere zwei Millionen Euro pro Jahr zu.

Von mwö

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