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Boulevard Aus dem Seminar auf den Bildschirm: Studenten entwickeln Fernsehformat
Leipzig Boulevard Aus dem Seminar auf den Bildschirm: Studenten entwickeln Fernsehformat
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12:26 05.01.2016
MDR-Fernsehchef Wolf-Dieter Jacobi gibt dem TV-Format der Studentinnen Isabel Häfner, Katharina Pingel und Anne Kolberg (nicht im Bild) einen Sendeplatz. TV-Produzent Bernd Schumacher (von links) hat die Studentinnen betreut.  Quelle: André Kempner
Leipzig

 Wenn das kein Durchstarten ist – aus dem Seminar direkt auf den Bildschirm! Gebannt werden Katharina Pingel, Isabel Häfner und Anne Kolberg(alle 26) am Sonntag mit Freunden und Familie vorm TV-Gerät hocken, wenn im MDR um 16 Uhr die Unterhaltungssendung „Drei Wünsche – ein Deal“ beginnt. Keine Profis haben diese halbstündige Sendung entwickelt, sondern die drei Masterstudentinnen von der Uni Leipzig – eigentlich Angehörige jener Generation, die sich gerade vom Fernsehen abwendet. Doch im Praxismodul „Formatentwicklung“ hatten die Kommunikations- und Medienwissenschaftlerinnen vom Lehrstuhl Medienwissenschaft/-kultur die Chance, eine Fernsehsendung ganz nach ihren Vorstellungen zu entwerfen. Betreut wurden sie ein Jahr lang vom Leipziger TV-Produzenten Bernd Schumacher, Entdecker und erfindungsreicher Dokusoap-Macher rund um Daniela Katzenberger. MDR-Fernsehdirektor Wolf-Dieter Jacobi bekam im Mai den Trailer zu sehen und griff zu: „Sehr sympathisch, sehr emotional, da ist etwas absolut Professionelles entstanden.“

Im Mittelpunkt der Sendung stehen drei Leipziger, die durch Castings gefunden wurden. Jeweils zwei von ihnen versuchen, dem dritten binnen 24 Stunden einen Herzenswunsch zu erfüllen. Der Zuschauer fiebert mit, würde am liebsten selbst etwas dazutun. Am Ende werden alle Wünsche wahr: ein Kurzurlaub mit der ganzen Familie an der Ostsee, ein besonderer Tag für ein Ehepaar und ein Modeljob für eine junge Dame mit Rubensfigur.

Für Schumacher geht es nun mit neuen Studenten in die nächste Runde. Katharina und Isabel schreiben mit Volldampf ihre Masterarbeit, Anne hat ein Volontariat bei der Leipziger Filmfirma Saxonia Media begonnen.

Schauspieler und Sprecher Hanns Jörg Krumpholz. Quelle: André Kempner

Eher eine Nebenrolle spielte Hanns Jörg Krumpholzbei der Vorpremiere der Sendung
 
 
 
 
 
 
 
 Sprecherstimme zum Studentenprojekt übernommen. Der 53-jährige ist Vollprofi in diesem Metier. Viele Leute, vor allem Männer, kennen seine Stimme: „Wenn ein Nagel nur ein Nagel wäre und Farbe nichts als Farbe...“ sagt er allabendlich eine Minute vor der Tagesschau – im aktuellen Bauhaus-Werbespot. Der in Berlin lebende Theater- und Fernsehschauspieler war erst kürzlich im Tatort „Schwanensee“ zu sehen. Da spielte er den dubiosen Chef einer Privatklinik, in der Thiel und Boerne ermitteln mussten.

Von Kerstin Decker

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