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Boulevard Ausverkauftes Haus – DJ Bobo erhält Sold out Award
Leipzig Boulevard Ausverkauftes Haus – DJ Bobo erhält Sold out Award
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13:27 13.05.2019
Iris Rackwitz von der ZSL Betreibergesellschaft und Alexander Zahlmann vom Concertbüro Zahlmann überreichen DJ Bobo (Mitte) den Sold Out Award. Quelle: Rainer Justen
Leipzig

Mit einer spektakulären Show gastierte DJ Bobo am Sonntagabend in der Arena Leipzig. 8000 Zuschauer schwenkten ihre Smartphones und Handytaschenlampen bei „Kaleiedoluna“, das Haus war ausverkauft. Noch vor Showbeginn überreichten Iris Rackwitz von der ZSL Betreibergesellschaft und Alexander Zahlmann vom Concertbüro Zahlmann dem Schweizer Künstler deshalb den Sold Out Award – wie auch schon bei seinem letzten Leipzig-Gastspiel vor zwei Jahren. Die aktuelle Tour ist für den 51-jährigen „King of Dance“ mit mehr als 150 000 verkauften Tickets erfolgreicher als alle vorangegangen Shows. Dem Publikum versprach er zum Abschied: „In drei Jahren kommen wir wieder, zur 30-Jahre-DJ-Bobo-Tour!“

DJ Bobo trifft vor der Show Familien und ehrenamtliche Helfer vom Ronald McDonald-Haus Leipzig im Backstagebereich. Sie waren zum Konzert eingeladen. Quelle: Andre Kempner

Meet & Greet mit Erinnerungsfoto

Im Backstage-Bereich hatte DJ Bobo kurz vor Konzertbeginn ein Meet & Greet mit Besuchern aus dem Leipziger Ronald McDonald-Haus. Sie durften sich die Show gratis anschauen, da der Europapark Rust und das Management des Künstlers die Tickets spendiert hatten. „Also, viel Spaß gleich“, wünschte er ihnen nach dem gemeinsamen Erinnerungsfoto. Hausleiterin Melanie Schröder dankte mit den Konzerttickets zum einen ehrenamtlichen Helfern, die den Betrieb des Hauses am Laufen halten, indem sie Zimmer herrichten, Eltern betreuen, kleine Büroarbeiten übernehmen, Dekorationen basteln. Außerdem hatte sie drei Familien aus Friedebach bei Seiffen, Grimma und Tautendorf bei Leisnig eingeladen, die seit Jahren eine enge Verbindung zum Ronald McDonald-Haus haben: Ihre Kinder wurden wochenlang oder sogar jahrelang in der Leipzig Uni-Kinderklinik medizinisch betreut. In dieser Zeit konnten die Eltern im Haus wohnen und ihren Kindern beistehen.

Video „Pray“ in Leipzig gedreht

Leipzig hatte für DJ Bobo historische Bedeutung. In Plagwitz drehte er im Sommer 1996 das Video „Pray", das später um die Welt ging. Damals zeigte er erstmals, in welche Richtung es bei ihm läuft: große mystische Inszenierungen mit üppigen Showkostümen auf einer High-Tech-Bühne. In „Pray" ließ er Pyramiden aufklappen und eine Sphinx erscheinen. Gedreht wurde in einer stillgelegten Kirow-Halle in der Naumburger Straße ausschließlich vor eingeladenen Fans. Das Projekt war streng geheim, unter seinem Namen René Baumann hatte sich der Schweizer mit 50-köpfigem Team im Hotel Merseburger Hof einquartiert.

Acht Meter hohes Raumschiff

Danach wurden die Mega-Bühnen-Shows immer gigantischer und ausgefeilter. In „Kaleidoluna“ sorgt diesmal ein acht Meter hohes Raumschiff für staunende Gesichter. Mit Hilfe von Video-Projektion verwandelt sich die riesige Bühne immer wieder neu. Passend dazu unterstreichen 80 unterschiedliche Kostüme, für die DJ Bobos Frau Nancy verantwortlich ist, die fantasievolle Show. DJ Bobo ist nach 27 Jahren im Showgeschäft einer der bekanntesten Schweizer und auch international einer der erfolgreichsten Musiker der letzten Jahrzehnte. Mehr als 15 Millionen verkaufte Tonträger, mehr als 250 Gold- und Platinauszeichnungen, unzählige Preise und mehr als 5,5 Millionen Zuschauer bei seinen Live-Tourneen kann er für sich verbuchen.

Von Kerstin Decker

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