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Boulevard Zwei Tatort-Ermittler auf einen Streich
Leipzig Boulevard Zwei Tatort-Ermittler auf einen Streich
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09:30 13.01.2012
Von Kerstin Decker
Die Schauspielerin Simone Thomalla und ihr Freund Silvio Heinevetter am Mittwoch im Leipziger Passage-Kino. Quelle: André Kempner
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Im Theater der Jungen Welt übergab er mit Sebastian Krumbiegel eine Spende an den Flüchtlingsrat Leipzig. 600 Euro, gesammelt nach der Lesung der beiden im Dezember.

Bär ist Pate des Jugendtheaters, Intendant Jürgen Zielinski ein alter Kumpel von ihm. Beide stammen aus Dortmund, wo sie sich 1980 am Jugendtheater kennen lernten, beide sind eingefleischte Borussia- Dortmund-Fans. Und Freunde des Leipziger Nachtlebens! „Nachher geht’s ins Italiano Vero in der Gottschedstraße“, verriet Zielinski. „Bloß nicht wieder in die Vodkaria, da sind wir beim letzten Mal abgestürzt.“

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Dietmar Bär, Jürgen Zielinski und Sebastian Krumbiegel (v.l.n.r.) im Theater der Jungen Welt Quelle: André Kempner

Ja, nach dieser Voraufführung kann man sagen: Es gibt neue Hoffnung für den Leipzig-Tatort. Nachdem Drehbuchautoren und Regisseure ständig wechselten, hat MDR-Fernsehfilmchefin Jana Brandt nun mal einen richtig guten Mann engagiert, den preisgekrönten Regisseur Miguel Alexandre („Die Frau vom Checkpoint Charly“, „Der Mann mit dem Fagott“). Er schrieb das Drehbuch für „Todesbilder“

selbst und führte auch Regie. Statt der meist verworrenen, angestrengten, überfrachteten MDR-Krimis ist nun ein klar erzählter Film entstanden, spannend und mit überraschendem Ende. Endlich gibt es das Drehbuch mal her, dass die oft emotionslos wirkende Thomalla

und selbst der spröde Eigenbrötler Wuttke Gefühle, Ängste, Schutzlosigkeit zeigen. Davon möchte man mehr sehen! Miguel Alexandre: „Ich hab größte Lust!“ Jana Brandt: „Wir sind im Gespräch, er hat schon ein neues Projekt vorgelegt.“

Kerstin Decker

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