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Leipzig Vielfältiges Angebot bei den Leipziger Markttagen
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17:01 27.09.2019

Vielfältiges Angebot bei den Leipziger Markttagen

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Karl-Peter Grossmann (66) ist Kaufmann. „Klar, was sonst?“ Er kommt von der Insel Usedom. Den Wagen mit den Holzwaren und Bürsten zieht er schon seit 1990 zu den Markttagen. Die Waren, die er anbietet, sind zum Teil handgeschnitzt. Die Bürsten kommen von einer Werkstatt in Stützengrün. Unter den besonders schönen Schneidebrettern aus Akazienholz finden sich auch Frühstücksbrettchen mit dem Sandmännchen, Rückenkratzer, Kellen aber auch etwas, das sich Schnarch-Entwöhner nennt. Dem schnarchenden Partner kann man damit sanft eine überbraten. „Das ist so ein Gag, um die Leute am Stand zum Lachen zu bringen“, sagt Grossmann.

Quelle: André Kempner

Carola Kirchner (54) kommt aus Parthenstein und ist die Chefin der Kirchner Käse-Scheune. Der Stand sieht auch tatsächlich wie eine kleine Scheune aus. „Wir hatten 2005 die Idee zu einem Stand, der auf drei Seiten für die Kunden begehbar ist“, erklärt sie das auffällige Design. Zum zwölften Mal ist sie bei den Markttagen dabei. Auf dem Menü in der Käse-Scheune stehen belegte Baguettes – mal mit Wurst, mal mit Gemüse oder Kräuterbutter und mit Käse überbacken. Die besondere Spezialität sind die gebackenen Käsespieße. Den Käse kauft Carola regional, auch bei den Markttagen ist das so. Besonders schön an den Markttagen findet sie, dass regionale Produkte angeboten werden.

Quelle: André Kempner

Barbara Kusnik (51) bietet an ihrem Stand handgemachte Körbe und Lederwaren an. Die kommen aus Polen. In der Hohen Tatra werden die Handschuhe aus Lammfell und die Lederhausschuhe in kleinen Familienbetrieben hergestellt, erzählt sie. „Immer seltener werden solche Produkte nicht-maschinell hergestellt. Und alles ist natürlich.“ Bei den Leipziger Markttagen ist sie schon seit mehr als 20 Jahren dabei. Auch ihre Tochter hilft ab und an am Stand mit. Auch kleines Holzspielzeug, Kissen in Form von Schäfchen und traditionelle polnische Schuhe bietet sie an. An der Nikolaikirche hat sie noch einen Stand, an dem ihr Mann steht und ähnliche Waren anbietet. Besonders die lange Tradition der Markttage schätzt sie sehr: „Hier zu sein, erfüllt mich total. Ich liebe die Menschen und ich liebe Leipzig.“

Quelle: André Kempner
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