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Lokales 200 zusätzliche Wartehäuschen für Leipzig
Leipzig Lokales 200 zusätzliche Wartehäuschen für Leipzig
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17:00 21.06.2018
So sollen die Wartehäuschen in Leipzig künftig aussehen. Quelle: Grafik Moye/ Foto: PR
Leipzig

Leipzig soll ab Juli 2019 gut 200 zusätzliche Wartehäuschen für Bus- und Bahnhaltestellen bekommen. Das ist ein Zuwachs von mehr als 25 Prozent auf dann mindestens 900 Fahrgastunterstände. Dies war eine der Bedingungen, die die Stadtverwaltung an den neuen Betreiber der Stadtmöblierung gestellt hat.

Künftig werden Fahrgastunterstände, Werbeanlagen und digitale Informationsanlagen in Leipzig vom Unternehmen RBL Media aus der Nähe von Erkelenz errichtet und betrieben. Dass beschloss der Stadtrat in seiner Sitzung am Mittwoch. Im Gegenzug erhält RBL für die Anlagen ein exklusives Werberecht. Die Konzession der Stadt an das Unternehmen läuft über 15 Jahre vom 1. Juli 2019 bis zum 30. Juni 2034. Den endgültigen Zuschlag erhält der neue Anbieter nach einer zehntägigen Schutzfrist.

Noch im Sommer soll RBL dann gemeinsam mit dem bisherigen Betreiber – JCDecaux – einen Ablaufplan zur Umstellung entwickeln. Das Tiefbauamt der Stadt begleitet den Abbau der alten Anlagen und den Aufbau der neuen.

Jahrelanges Ringen um Stadtmöblierung in Leipzig

Dem Geschäft mit RBL war ein jahrelanges Tauziehen um die Stadtmöblierung vorrausgegangen. Der Vertrag des bisherigen Betreibers JCDecaux lief über 25 Jahre und endete 2016. Ein neuerliches Gebot befand die Stadt für wirtschaftlich nicht ausreichend – es kam zu keiner Vertragsverlängerung. Stattdessen wollte die Stadt zwischenzeitlich auf Vorschlag von Baubürgermeisterin Dorothee Dubrau (parteilos), Wartehäuschen und Co. in Eigenregie betreiben. Ein Plan, der später verworfen wurde.

Dubrau selbst freut sich nun über das neue Konzept zur Stadtmöblierung, denn der Vertrag verfolgt einen klimaneutralen Ansatz. So sieht er unter anderem Solarmodule und begrünte Bedachung an einer Reihe von Fahrgast-Unterständen, die Nutzung von E-Fahrzeugen und Baumpflanzungen vor. Überdies werde in ein internationales Klimaschutzprojekt investiert. Diese Maßnahmen sollen den jährlichen CO2-Ausstoß, der durch den Bedarf von Werbetafeln, Anzeigen und den übrigen Anlagen entsteht, auf etwa 13 Tonnen begrenzen, erklärt das Baudezernat der Stadt.

Mutterunternehmen ist Marktführer in den Niederlanden

Das Unternehmen RBL Media GmbH wurde erst 2016 in Deutschland gegründet. Nach eigenen Angaben größtes Projekt war bislang die Übernahme und Gestaltung der Stadtmöblierung in Erfurt. Das Mutterunternehmen, RBL Outdoor, ist allerdings seit 50 Jahren in den Niederlanden aktiv und dort Marktführer im Bereich Außenwerbung/ Out of home media.

joka

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