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Lokales 450 Radfahrer und eine Jam-Session: So begann das Leipziger Demo-Wochenende
Leipzig Lokales 450 Radfahrer und eine Jam-Session: So begann das Leipziger Demo-Wochenende
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07:26 29.06.2019
Mehr Umweltschutz dank einer Verkehrswende – das fordern die Demonstranten, die von Freitag- bis Sonntagabend vor dem Leipziger Hauptbahnhof campieren. Quelle: André Kempner
Leipzig

Das Demo-Wochenende in Leipzig begann am Freitag auf zwei Rädern: Rund 450 Teilnehmer zogen um 18 Uhr am Augustusplatz los und radelten zunächst durch den Westen, anschließend durch den Osten der Stadt. Gemeinsam mit Fridays for Future und der Aktionsgruppe Critical Mass wollte der Allgemeine Deutsche Fahrradclub (ADFC) Leipzig auf die Situation der Fahrradfahrer aufmerksam machen – und eine noch viel umfangreichere Demonstration beim Hauptbahnhof einleiten.

Dort versammelten sich ab 21 Uhr nach Angaben der Protestierenden zunächst gut 300 Personen. Ihre Ziele: einerseits um gegen die angedachte Umbeschilderung des Fahrradwegs vor dem Bahnhof zu demonstrieren. Andererseits – und das im Wesentlichen – die Stadtverwaltung zu einer Verkehrswende und mehr Klimaschutz zu bewegen.

ADFC-Fahrraddemo und -Versammlung am Leipziger Bahnhof am 28. Juni 2019.

Die Versammlung auf dem Taxistand zwischen den beiden Haupteingängen des Bahnhofs soll bis Sonntag, 21 Uhr, in Summe also ganze 48 Stunden andauern. Es werde Lesungen, Diskussionen und Musik zu hören geben, kündigte Alexander John vom ADFC Leipzig an – auch durch die Nacht hindurch. Das sei auch Bestandteil der Demo-Auflagen. Erster Tagesordnungspunkt ist eine Jam-Session, die bis nach Mitternacht laufen soll, so John.

Die Organisatoren hatten im Vorfeld versucht, die komplette Fahrbahn zwischen dem Taxistand und der Straßenbahnhaltestelle für die Demo zu blockieren. In einem Vergleich wurde sich darauf geeinigt, dass die Straße lediglich am Sonntag von 18 bis 21 Uhr zugunsten der Versammlung gesperrt wird. Bis dahin sind nur zwei der vier Fahrspuren offen.

Von Christian Neffe

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