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Lokales 87 Wohnungen auf Gelände der früheren Propsteikirche geplant
Leipzig Lokales 87 Wohnungen auf Gelände der früheren Propsteikirche geplant
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07:39 24.01.2019
Investor Marco Simon (links), Baubürgermeisterin Dorothee Dubrau und Architekt Gunnar Volkmann stellen den Siegerentwurf vor. Quelle: André Kempner
Leipzig

Nun ist es offiziell: Auf dem Gelände der früheren Propsteikirche in Leipzig sollen Wohnungen entstehen – genau 87 Stück. Baubürgermeisterin Dorothee Dubrau (parteilos) stellte gestern im Rathaus die Ergebnisse eines Architektenwettbewerbs zu dem 5000 Quadratmeter großen Areal vor. Anfang 2018 war dort ein Pfarrzentrum aus DDR-Zeiten abgerissen worden. Zuvor hatte die katholische Propsteigemeinde das Grundstück für einen siebenstelligen Betrag an den Leipziger Projektentwickler Marco Simon verkauft.

Nach dem Reißverschluss-Prinzip sollen die vier neuen Wohnhäuser über das Baufeld verteilt werden. Zum Ufer des Elstermühlgrabens ist eine Abtreppung geplant, so dass dort auch Kanus an einem Bootssteg starten und anlanden könnten. Quelle: Kempner

Dieser brach nun sein langes Schweigen zu den Zukunftsplänen für das Areal. Mit der Firma EFS Projektentwicklungs GmbH wolle er die Fläche so schnell wie möglich bebauen. Start der Arbeiten: vielleicht noch 2019. Der stehengebliebene Glockenturm an der Emil-Fuchs-Straße werde nach Vorgaben des Denkmalschutzes saniert, beim Abriss geborgene Schieferplatten ins neue Ensemble integriert. Noch offen sei, ob die Zwei- bis Fünf-Raumwohnungen als Eigentums oder Mietwohnungen an den Markt kommen.

Auf jeden Fall beauftrage EFS den Wettbewerbssieger – das Leipziger Büro W&V Architekten – zur Umsetzung. Demnach entstehen bald vier Häuser mit Tiefgarage, vier Platzflächen und ein Bootssteg am Elstermühlgraben. „Die Höhe der Neubauten liegt unter der des Waldstraßenviertels“, erläuterte Architekt Gunnar Volkmann. „Sie fällt zum Rosental ab.“

Der Glockenturm ist als einziges Bauwerk vom früheren Pfarrzentrum an der Emil-Fuchs-Straße in Leipzig stehengeblieben. In Zukunft soll er – nach dem Entwurf von W&V Architekten – durch vier Wohngebäude und kleine Plätze gefasst werden. Quelle: Kempner

An dem früheren Kirchenensemble sei nur eine Platte asbestbelastet gewesen, so Simon: „Die haben wir ordnungsgemäß entsorgt. Es passte alles in einen Sack.“

Von Jens Rometsch

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