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Lokales Abschaltung von DVB-T beginnt 2017 – neue Empfangsgeräte nötig
Leipzig Lokales Abschaltung von DVB-T beginnt 2017 – neue Empfangsgeräte nötig
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15:26 23.11.2016
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Archivfoto Quelle: dpa
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Leipzig

Ende März beginnen die öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten bundesweit mit der schrittweisen Umstellung des digitalen Antennenfernsehens auf einen neuen Standard. Die Anpassung wird nach einer Änderung der Frequenzverordnung durch die Bundesregierung notwendig. Das neue DVB-T2-HD garantiert mehr Programme und bessere Qualität, teilte die ARD am Mittwoch mit. In Leipzig ist die neue HD-Variante neben dem seit 2005 geltenden, alten DVB-T-Standard bereits jetzt verfügbar.

Bereits vorhandene DVB-T Empfänger können für den neuen Standard nicht verwendet werden, da sie mit diesem nicht kompatibel sind, so die ARD weiter. Wer aktuell noch ein Empfangsgerät ohne grünes DVB-T2-HD-Logo hat, muss sich spätestens ab Ende 2017 Gedanken über einen Neukauf machen. Denn dann soll der alte Standard schrittweise abgeschaltet werden. „Die Anschaffung eines geeigneten Empfangsgerätes ist bereits zum jetzigen Zeitpunkt sinnvoll. Eine große Auswahl in verschiedenen Preis- und Produktklassen ist im Handel erhältlich. Das neue DVB-T2 HD-Gerät kann bis zum Umstellungszeitpunkt auch das bisherige DVB-T-Angebot empfangen“, behauptet MDR-Betriebsdirektor Ulrich Liebenow.

Welche technische Voraussetzungen Fersehhaushalte haben, könne im ARD-Videotext auf Tafel 199 getestet werden, hieß es. Zudem lasse sich unter www.ard-digital.de/empfangs-check prüfen, wann die Umstellung in den einzelnen Regionen startet und welche Programme dann über DVB-T2 HD empfangen werden können.

Versteigerung brachte fünf Milliarden für Bundeshaushalt

Grund für die Umstellung liefert eine Entscheidung der Bundesregierung aus dem Februar 2015. Auf Antrag von Verkehrsminister Alexander Dobrindt (CSU) wurden bisher auch vom Digitalfernsehen genutzte Frequenzbereiche an Mobilfunkanbieter versteigert. Die 700 MHz-Frequenzen stehen künftig für den Ausbau des mobilen Internets zur Verfügung. Bei der Versteigerung der frei werdenden Frequenzen am 19. Juni 2015 an die Mobilfunkanbieter Telefónica Deutschland (O2), Vodafon und die Deutsche Telekom wurden mehr als fünf Milliarden Euro eingenommen.

mpu

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