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Lokales AfD will eine „Wende für Leipzig“
Leipzig Lokales AfD will eine „Wende für Leipzig“
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23:03 02.05.2019
Christian Kriegel, Siegbert Droese und Karl-Heinz Obser (von links) treten für den Stadtrat an. Quelle: Foto: André Kempner
Leipzig

Nicht weniger als eine „Wende für Leipzig“ will die Alternative für Deutschland (AfD) am 26. Mai einleiten – wenn sie zahlreich in den Stadtrat einziehen sollte. „Wir machen dann Politik für unsere Leute“, so Stadtchef Siegbert Droese. Um das Handwerk zu stärken, will die AfD für Azubis eine städtische Ausbildungshilfe von rund 200 Euro im Monat einführen. Denkbar sei auch ein Zuschuss zu den Wohnkosten. „Mit uns wird es auch keine Fahrverbotszonen für Diesel-Lieferwagen geben“, so der Parteichef. Hilfe verspricht die AfD den Einzelhändlern der Stadt – auch denen in Magistralen wie der Georg-Schumann-Straße. In dieser gebe es Abschnitte mit „30 Döner- und Pizzabuden“, so Stadtrat Christian Kriegel. Die Stadt könne solche Fehlentwicklungen verhindern – zum Beispiel mit Anreizen für einheimische Händler.

Um die Wohnungsnot zu beheben, müsse die Stadt Projektentwicklern günstiges Bauland zur Verfügung stellen und im Gegenzug Mietobergrenzen fordern; die Politessen sollten „nicht mehr vorrangig zur Jagd auf Autofahrer“ eingesetzt werden, sondern die Vermüllung der Stadt stoppen und Graffiti verhindern. „Wir sagen auch den No-go-Gebieten den Kampf an, in die sich kaum noch Ordnungshüter trauen“, sagt Droese und verspricht: „In fünf Jahren wird es das nicht mehr geben.“ Gemeint seien Areale an der Eisenbahnstraße, am Hauptbahnhof, in Connewitz und Plagwitz.

Die AfD will auch Extremisten den Kampf ansagen: Finanzielle Unterstützung werde die freie Szene nur noch erhalten, wenn sie sich zum Grundgesetz bekennt, heißt es.

Von Andreas Tappert

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