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Lokales Baustart für Harthkanal noch 2019
Leipzig Lokales Baustart für Harthkanal noch 2019
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16:07 26.02.2019
Das Luftbild der LBMV von 2016 zeigt die Auflastschüttungen für den Harthkanal, der eine schiffbare Verbindung zwischen Cospudener See (oben) und Zwenkauer See schaffen soll. Quelle: LMBV/Peter Radke
Zwenkau/Leipzig

Nach Jahren des Wartens geht es nun los beim Harthkanal, der schiffbaren Verbindung zwischen Cospudener und Zwenkauer See. Noch im März sollen erste Maßnahmen für den Bau beginnen.

Wie die Lausitzer und Mitteldeutsche Bergbau-Verwaltungsgesellschaft (LMBV) am Dienstag erklärte, würden die Auflastschüttungen, die 2016 zur Baugrundverdichtung auf dem losen Kippenboden aufgetragen worden waren, von März bis August entfernt. Das verwendete Material werde zur Herstellung der erforderlichen Ebenen am Hochwasserschutztor und am Schleusenbauwerk sowie für Geländeprofilierungen genutzt. Für die eigentliche Schleuse werde auch Kippenboden abgetragen. Im Zuge der Arbeiten werde zudem die ehemalige Flutungsleitung der Seen, die dort entlangführt, zurückgebaut und ein vorhandenes Hochspannungskabel verlegt.

Rundweg bleibt nutzbar

Der Cospudener Rundweg werde ohne Einschränkungen weiterhin nutzbar sein, so die LMBV. Am Zwenkauer See könnten aber vorübergehend Wege, die ohnehin nicht für den öffentlichen Verkehr freigegeben sind, gesperrt und umgeleitet werden.

Nach dem Ende der Aufschüttungen, die den losen Baugrund verdichten sollten, geht es richtig los mit dem Bau des Kanals. Wie eine LMBV-Sprecherin bestätigte, sollten ab dem zweiten Halbjahr auch eine Dichtwand für ein Hochwasserschutztor auf Zwenkauer Seeseite entstehen sowie der Baugrund auf Cospudener Seite ausgehoben werden. Beide Maßnahmen seien vorab von der Landesdirektion genehmigt worden.

Bau viel früher geplant

Dort liegt noch der große Antrag der LMBV für die gesamte Kanalbaumaßnahme zur Genehmigung vor. Wie es aus Kreisen der Tagebausanierer hieß, sei man optimistisch, in der zweiten Jahreshälfte den endgültigen Bescheid in Händen halten zu können. Der Kanal hatte ursprünglich viel früher gebaut werden sollen. Erst hatten planungsrechtliche und finanzielle Fragen den Bau verzögert, am Ende der allzu weiche Untergrund Jahr um Jahr den Bau verhindert.

Von Jörg ter Vehn

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