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Lokales Bearbeitungsstau bei Briefwahl: Sonderschichten im Leipziger Rathaus
Leipzig Lokales Bearbeitungsstau bei Briefwahl: Sonderschichten im Leipziger Rathaus
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17:04 20.05.2019
Verwaltungsbürgermeister Ulrich Hörning baute den Bearbeitungsstau bei den Briefwahlanträgen am Sonnabend mit ab. Quelle: privat
Leipzig

Konzertierte Aktion im Neuen Rathaus: Weil die Zahl der Briefwahlanträge zu den Kommunal- und Europawahlen am 26. Mai mittlerweile an der 70 000er-Marke kratzt, haben Mitarbeiter der Stadtverwaltung am Sonnabend freiwillig Überstunden gemacht. Zu den 30 Damen und Herren, die Sonderschichten schoben, zählte auch Leipzigs Verwaltungsbürgermeister Ulrich Hörning (SPD).

Wie in der Wochenendausgabe der LVZ berichtet, war das Amt für Statistik und Wahlen in den zurückliegenden Wochen von der Masse an Anträgen überrascht worden. Im Vergleich zu den letzten Kommunal- und Europawahlen dürfte die Zahl der Stimmberechtigten, die per Brief wählen wollen, am Ende um nahezu 75 Prozent höher liegen als 2014 – was einen Grund in der inzwischen deutlich gestiegenen Einwohnerzahl haben dürfte. Zudem scheint die Mitarbeiter-Planung erst spät an die gewachsenen Anforderungen angepasst worden zu sein.

Am Dienstag sollen alle Antragsteller ihre Unterlagen haben

Die Stadtverwaltung, allen voran Bürgermeister Hörning, betonte am Montag, dass der pünktliche Versand der Stimmzettel garantiert sei. Ziel des Einsatzes am Sonnabend sei gewesen, dass alle bis zum 18./19. Mai beantragten Briefwahlunterlagen am Montag das Rathaus verlassen, um am Dienstag, 21. Mai, zugestellt werden zu können. „Dies wurde erreicht“, hieß es.

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Gleichzeitig besteht noch bis zum 24. Mai die Möglichkeit, in der Briefwahlstelle Lotterstraße 1 die Wahl per Brief unmittelbar vor Ort zu beantragen und dort dann unverzüglich zu vollziehen. Geöffnet ist bis zum Freitag täglich von 9 bis 18 Uhr. Exakt 15 Wahlkabinen stehen zur Verfügung. Mitzubringen sind die Wahlbenachrichtigung und – ganz wichtig – der Personalausweis.

Briefwahlstelle ist bis Freitag täglich geöffnet

Wer es in dieser Woche nicht in die Briefwahlstelle schafft, muss schauen, dass seine angekreuzten Stimmzettel bis zum Sonntag, 18 Uhr, der Stadtverwaltung vorliegen. Es empfiehlt sich also, die Post an das Amt für Statistik und Wahlen spätestens am Donnerstag, 23. Mai, in Umlauf zu bringen.

Wem der Versand zu unsicher ist, kann die Unterlagen noch bis zum 26. Mai, 18 Uhr, in den Briefkasten am Eingang der Briefwahlstelle stecken.

Weitere Informationen zur Kommunal- und Europawahl im LVZ-Wahlspecial

Von Dominic Welters

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