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Lokales Betonkanuten der HTWK verteidigen in Heilbronn den Titel
Leipzig Lokales Betonkanuten der HTWK verteidigen in Heilbronn den Titel
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17:49 02.07.2019
Das Siegerkanu „KanU Break us?“ im Finale (vorn: Willi Neuhaus, hinten: Tim Bäcker).
Das Siegerkanu „KanU Break us?“ im Finale (vorn: Willi Neuhaus, hinten: Tim Bäcker). Quelle: IZB/Sascha Steinbach
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Leipzig

Sie sind so etwas wie der FC Bayern München des Betonkanu-Sports: Das Team der Leipziger Hochschule für Technik, Wirtschaft und Kultur (HTWK) ist erneut mit mehreren Titeln von der internationalen Betonkanu-Regatta Heilbronn zurückgekehrt. Die Herren fuhren mit ihrer Titelverteidigung auf dem Neckar sogar einen Doppelsieg ein: Im Finale setzten sich Willi Neuhaus und Tim Bäcker mit dem Boot „KanU Break Us?“ gegen Ludwig Hertwig und Paul Hopperdietzel im „KanUQuietscheentchen“ durch. Im Finale der Damen gewann ein Team aus dem niederländischen Twente nach einer Karambolage mit dem bis dahin in Führung liegenden Leipziger Duo. Kanutin Judith Kleiser ging unfreiwillig baden, Johanna Jachmann musste daraufhin solo ins Ziel steuern – was immerhin zum Titel als „Siegerinnen der Herzen“ reichte.

„Siegerinnen der Herzen“

Insgesamt nahmen am Wochenende mehr als 900 Studierende von 42 Hochschulen aus Deutschland, Niederlande, Österreich, Schweiz, Ungarn und Polen mit 108 Kanus teil. Der Bundesverband der Deutschen Zementindustrie richtet die Regatta alle zwei Jahre aus – diesmal zum 17. Mal. Das Leipziger Siegerboot ist eine Weiterentwicklung des Modells, mit dem man 2017 erfolgreich war. Die HTWK-Konstrukteure gestalteten die Form wendiger und reduzierten das Gewicht auf 46 Kilogramm. Trotz des Malheurs in der Frauenkonkurrenz zieht Kapitän Jan Teuchert ein positives Fazit: „Der Ehrgeiz scheint über die Jahre ungebrochen und spornt an, weiter zu optimieren. Vielleicht gehört dazu ja auch das Abwehren von Zusammenstößen.“

Von LVZ