Menü
Leipziger Volkszeitung | Ihre Zeitung aus Leipzig
Anmelden
Lokales Betonsperren sollen Leipziger Weihnachtsmarkt schützen
Leipzig Lokales Betonsperren sollen Leipziger Weihnachtsmarkt schützen
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
10:58 06.12.2017
Der Leipziger Weihnachtsmarkt wird mit Betonpollern geschützt. (Archivbild) Quelle: Armin Kühne
Leipzig

Glühwein, Kräppelchen und Geschenkesuche – der Leipziger Weihnachtsmarkt zieht in jedem Jahr Zehntausende Besucher an. Doch nach dem Anschlag auf einen Markt in Berlin vor rund einem Jahr gelten auch in der Messestadt erhöhte Sicherheitsvorkehrungen. Zwar betont das Ordnungsamt, dass zurzeit „keine konkreten Tatsachen oder Erkenntnisse zu möglichen Gefahren“ vorliegen, gleichzeitig müsse die Behörde „aber auf sich ändernde Situationen vorbereitet sein“. Polizei und Ordnungsamt haben sich dafür auf ein Sicherheitskonzept verständigt.

Geplant sind für den am 28. November beginnenden Weihnachtsmarkt demnach physikalische Sperren an den Hauptachsen: Die bereits vorhanden Poller sollen durch Betonsperren ergänzt werden. Damit soll einem Attentat mit einem Fahrzeug, wie vor einem Jahr in Berlin, vorgebeugt werden. Zudem sollen eine mobile Polizeiwache und ein zahlenmäßig verstärkter Sicherheitsdienst eingesetzt werden.

Zufahrten, Fernbusse und Taxis: die Verkehrsänderungen im Einzelnen

Wegen des Weihnachtsmarktes ist ab 20. November bis einschließlich 23. Dezember die Zufahrt zum Bereich Markt/Westseite in Höhe Markt/Thomasgasse gesperrt. Die Zufahrt der Anlieger sowie der Lieferverkehr ist während der Polleröffnungszeiten (täglich 5 bis 11 Uhr) über die Hainstraße beziehungsweise Katharinenstraße möglich. Zudem werden der Nikolaikirchhof/Nordseite (vom 17. November bis 23. Dezember) und der Markt Ostseite/Altes Rathaus (am 28. November ab 14 Uhr, sowie vom 29. November bis 23. Dezember täglich ab 11 Uhr) für den Verkehr gesperrt. Das gleiche gilt für Augustusplatz und Goethestraße Höhe Ritterstraße (28. November, 12 Uhr bis 22. Dezember, 24 Uhr).

Die Zufahrt zur Tiefgarage Augustusplatz ist nur über den Georgiring möglich. Die Ausfahrt aus der Tiefgarage erfolgt über die Goethestraße. Lieferverkehr ist täglich bis 10 Uhr über die Goethestraße möglich.

Von  den Verkehrsänderungen sind auch die Fernbus-Passagiere betroffen: Die Haltestellen in der Goethestraße werden vom 28. November bis 22. Dezember nicht  angefahren. Eine Ersatzhaltestelle ist in der Brüderstraß in der Nähe S-Bahn-Haltepunkt Wilhelm-Leuschner-Platz eingerichtet.

Die Taxistellflächen Augustusplatz werden während der Sperrung in die Goethestraße Höhe Abfahrtstelle Fernbusse verlegt. Die Buslinie 89 verkehrt bis 24. Dezember, 5 Uhr nicht durch die Innenstadt. Für den Zeitraum der Sperrung Augustusplatz wird für die Linie 89 eine Ersatzhaltestelle im Georgiring Höhe Oper eingerichtet.

Bei der Anfahrt empfiehlt das Ordnungsamt die Nutzung der P+R-Plätze „Leipziger Messe“, „Schönauer Ring“, „Plovdiver Straße“, „Lausen“ und „Völkerschlachtdenkmal“. Diese Parkplätze werden alle durch den planmäßigen Linienbetrieb der LVB bedient und sind kostenlos.

luc

Mehr Advent und Weihnachten

Kommen Sie in Weihnachtsstimmung. Dekoideen, Rezepte, Weihnachtsmärkte und Tipps für eine besinnliche Adventszeit finden Sie hier!

Kunst, die sich einmischt und politisch Stellung bezieht: Bis 18. Februar sind im Museum der bildenden Künste in Leipzig die teils raumgreifenden Installationen von Ayse Erkmen & Mona Hatoum zu sehen. Um Krisen, Kriege und Gewalt geht es in den Arbeiten, die unter dem Titel „Displacements/Entortungen“ ausgestellt werden.

20.11.2017

Im zweiten Anlauf ist der erste qualifizierte Mietspiegel für die Messestadt beschlossen worden. Die Berechnungsgrundlage für faire Preise auf dem Wohnungsmarkt gilt offiziell seit Donnerstag.

25.03.2018
Lokales Debatte um Baubürgermeisterin - Leipziger Handwerkskammer-Chef: Dubrau muss weg

Claus Gröhn fordert die Ablösung von Baudezernentin Dorothee Dubrau. Der Präsident der Handwerkskammer zu Leipzig (HWK) kritisiert eine seit Jahren einseitige Ausrichtung der Verkehrspolitik in der Stadt auf den Radverkehr.

17.11.2017