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Lokales Inzidenz in Leipzig nähert sich der 1000er-Marke
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Corona-Inzidenz in Leipzig und Sachsen: Die Lage am 29.1.2022

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10:28 29.01.2022
Eine Mitarbeiterin eines Krankenhauses an einem Container Teströhrchen in der Hand. Die Inzidenz steigt aktuell stark in Sachsen. (Symbolbild)
Eine Mitarbeiterin eines Krankenhauses an einem Container Teströhrchen in der Hand. Die Inzidenz steigt aktuell stark in Sachsen. (Symbolbild) Quelle: dpa
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Leipzig

Die Corona-Inzidenz in Sachsen steigt, liegt aber weiter unter dem bundesweiten Durchschnitt. Am Samstag meldete das Robert Koch-Institut (RKI) 597,8 wöchentliche Neuinfektionen je 100.000 Einwohner. Am Vortag hatte der Wert noch bei 546,4 gelegen. Sachsen hat neben Thüringen (420,8) die zweitniedrigste Infektionsrate aller Bundesländer. Deutschlandweit kletterte die Inzidenz auf 1127,7 nach 1073,0 am Vortag.

Die beiden Großstädte Leipzig und Dresden nähern sich der 1000er-Marke bei der Inzidenz. Leipzig verzeichnete mit 954,7 den höchsten Wert der sächsischen Regionen, gefolgt von Dresden mit 933,2. Der frühere Corona-Hotspot Erzgebirgskreis wies dagegen mit 254,3 den bundesweit zweitniedrigsten Wert aus.

Omikron-Variante dominiert in Sachsen

Die Gesundheitsämter in Sachsen meldeten dem RKI binnen eines Tages 5039 Corona-Neuinfektionen und 38 weitere Todesfälle. Seit Beginn der Pandemie sind somit 14.069 Menschen sind im Zusammenhang mit dem Virus gestorben.

Nach Angaben des RKI dominiert in Sachsen inzwischen die Omikron-Variante zu 84,5 Prozent. Vergangene Woche wurde bei knapp 3500 konkreten Variantenuntersuchungen in Sachsen in 3000 Fällen Omikron und in 500 Delta nachgewiesen.

Fast 70 Prozent der Intensivbetten belegt

In Sachsen wurden am 14. Januar die Corona-Schutzmaßnahmen gelockert. Viele bislang geschlossenen Einrichtungen dürfen unter der Maßgabe von 2G (genesen oder geimpft) oder mit der neu eingeführten 2G-plus-Regel wieder öffnen.

Mehr zum Thema: Diese Corona-Regelungen gelten aktuell in Sachsen

Der kritische Belastungswert bei den Krankenhausbetten für Corona-Patienten auf Normalstationen, liegt bei 1300 belegten Betten. Für die Intensivstationen beträgt dieser Wert 420. Werden diese Werte an drei aufeinanderfolgenden Tagen unterschritten, können am übernächsten Tag (3+2-Regel) weitere Lockerungen beispielsweise in der Gastronomie greifen. Aktuell sind in sächsischen Krankenhäusern 382 Betten auf Normalstation (Vortag: 393) und 192 auf Intensivstationen (Vortag: 203) mit Covid-19-Patienten belegt (Stand: Freitag). Damit lag die Auslastung bei 37,3 und 68,3 Prozent.

Der Corona-Überblick für Sachsen und Leipzig

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Von LVZ