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Lokales Inzidenz in Sachsen steigt auf über 500
Leipzig Lokales

Corona in Leipzig und Sachsen: Die Lage am 28.1.2022

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09:29 28.01.2022
Die Sieben-Tage-Inzidenz in Sachsen ist in den vergangen Tagen stark angestiegen.
Die Sieben-Tage-Inzidenz in Sachsen ist in den vergangen Tagen stark angestiegen. Quelle: Daniel Bockwoldt (dpa)
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Leipzig

Die Corona-Inzidenz in Sachsen steigt weiter stark an und liegt erstmals seit Weihnachten wieder über 500. Das Robert Koch-Institut (RKI) gab die Zahl der gemeldeten wöchentlichen Neuinfektionen je 100.000 Einwohner am Freitag mit 546,4 an. Am Vortag hatte der Wert noch bei 497,0 gelegen, am Mittwoch bei 428,2. Nur Thüringen (402,2) verzeichnet derzeit niedrigere Corona-Zahlen als der Freistaat. Bundesweit kletterte die Inzidenz auf 1073,0 nach 1017,4 am Vortag.

Über der Marke von 800 lagen in Sachsen am Freitag die Städte Leipzig (887,4) und Dresden (852,7). Die niedrigste Inzidenz wurde mit 240,4 im Erzgebirgskreis verzeichnet. Damit ist der Kreis auch bundesweit die Region mit den drittniedrigsten Infektionszahlen.

Omikron-Variante dominiert in Sachsen

Innerhalb von 24 Stunden wurden von den Gesundheitsämtern 4992 Neuinfektionen im Freistaat gemeldet. 28 weitere Todesfälle kamen hinzu. Damit sind in Sachsen seit Beginn der Pandemie 14.031 Menschen nachweislich an oder mit Corona verstorben.

Nach Angaben des RKI dominiert in Sachsen inzwischen die Omikron-Variante zu 84,5 Prozent. Vergangene Woche wurde bei knapp 3500 konkreten Variantenuntersuchungen in Sachsen in 3000 Fällen Omikron und in 500 Delta nachgewiesen.

Fast 70 Prozent der Intensivbetten belegt

In Sachsen wurden am 14. Januar die Corona-Schutzmaßnahmen gelockert. Viele bislang geschlossenen Einrichtungen dürfen unter der Maßgabe von 2G (genesen oder geimpft) oder mit der neu eingeführten 2G-plus-Regel wieder öffnen.

Mehr zum Thema: Diese Corona-Regelungen gelten aktuell in Sachsen

Der kritische Belastungswert bei den Krankenhausbetten für Corona-Patienten auf Normalstationen, liegt bei 1300 belegten Betten. Für die Intensivstationen beträgt dieser Wert 420. Werden diese Werte an drei aufeinanderfolgenden Tagen unterschritten, können am übernächsten Tag (3+2-Regel) weitere Lockerungen beispielsweise in der Gastronomie greifen. Aktuell sind in sächsischen Krankenhäusern 382 Betten auf Normalstation (Vortag: 393) und 192 auf Intensivstationen (Vortag: 203) mit Covid-19-Patienten belegt (Stand: Freitag). Damit lag die Auslastung bei 37,3 und 68,3 Prozent.

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Von LVZ