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Lokales Inzidenz in Sachsen steigt wieder – Inzidenz in Mittelsachsen über 2000
Leipzig Lokales

Corona in Leipzig und Sachsen - die Lage am 3. Dezember 2021

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09:35 03.12.2021
Der Freistaat bleibt den RKI-Daten zufolge mit Abstand der Corona-Hotspot Deutschlands.
Der Freistaat bleibt den RKI-Daten zufolge mit Abstand der Corona-Hotspot Deutschlands. Quelle: dpa
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Leipzig

Der Inzidenz-Wert in Sachsen ist nun wieder gestiegen – laut Robert Koch-Institut (RKI) lag er am Freitagmorgen bei 1224,7. Am Vortag hatte der Wert bei 1180,1 gelegen. Der Landkreis Mittelsachsen überschritt nun die 200er-Marke.

Die Gesundheitsämter im Freistaat übermittelten dem RKI 11.567 neue Fälle seit Donnerstag. 68 Menschen sind am Donnerstag in Sachsen an einer Erkrankung im Zusammenhang mit dem Virus gestorben – die Zahl der Todesopfer seit Beginn der Pandemie in Sachsen stieg damit auf 11147. Experten weisen darauf hin, dass die Dunkelziffer noch höher liegt. Sachsen bleibt mit einer Inzidenz von 1224,7 der Corona-Hotspot in Deutschland. Thüringen (1013,6), Sachsen-Anhalt (757,2) und Brandenburg (670,9) folgen dahinter.

Bundesweit lag die Sieben-Tage-Inzidenz am Freitag bei 442,1(Vortag: 439,2). Die Gesundheitsämter meldeten laut RKI-Angaben 74.352 Fälle in 24 Stunden.

Inzidenz in Mittelsachsen über 2000

Der Trend bei den Corona-Fällen im Erzgebirgskreis steigt nun wieder leicht an, nachdem er stetig gesunken ist. Die Zahl der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner binnen einer Woche lag am Freitagmorgen bei 1494,7 wie aus der täglichen Übersicht des Robert Koch-Instituts (RKI) hervorgeht. Am Donnerstag hatte es die Sieben-Tage-Inzidenz mit 1465,7 ausgewiesen. Erst am Mittwoch fanden im Erzgebirge Proteste gegen die Corona-Maßnahmen des Landes statt.

In Sachsen liegen außer Leipzig (696,9), Nordsachsen (992,2), dem Landkreis Zwickau (962,1) und dem Vogtlandkreis (961,1) alle Kreise und kreisfreien Städte bei einer Inzidenz oberhalb der 1000er-Grenze. Die Zehnergruppe der bundesweiten Corona-Hotspots führt mittlerweile der Landkreis Mittelsachsen mit einer Inzidenz von 2062,5 an. Danach ordnen sich die Sächsische Schweiz (1994,5), das Erzgebirge (1494,7), Bautzen (1476,1) und der Landkreis Leipzig mit einer Inzidenz von 1412,6 ein.

Aufgrund der vielen Corona-Fälle in Sachsens Kliniken hat der Freistaat die Überlastungsstufe ausgerufen. Unter anderem gelten für Ungeimpfte strenge Kontaktbeschränkungen. Zudem befindet sich Sachsen seit vergangener Woche in einem Teil-Lockdown. Freizeit- und Kultureinrichtungen müssen geschlossen bleiben, es gilt eine Sperrstunde in der Gastronomie.

Laut Sozialministerium sind (Stand Freitag) derzeit 2059 (Donnerstag: 2074) Betten auf Normalstation und 597 Betten (Mittwoch: 609) auf Intensivstation belegt. Die Kapazitätsgrenze auf den Intensivstationen ist damit beinahe erreicht. In Sachsen ist am Wochenende mit der Verlegung der ersten Intensivpatienten in andere Bundesländer begonnen worden.

Der Corona-Überblick für Sachsen und Leipzig

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