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Lokales Inzidenz in Sachsen leicht gesunken – Situation in Kliniken verschärft sich
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Corona in Leipzig und Sachsen - die Lage am 30. November 2021

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09:25 30.11.2021
Die Kapazitätsgrenze auf den Intensivstationen in Sachsen ist beinahe erreicht. Am Wochenende wurden bereits erste Patienten in andere Bundesländer verlegt.
Die Kapazitätsgrenze auf den Intensivstationen in Sachsen ist beinahe erreicht. Am Wochenende wurden bereits erste Patienten in andere Bundesländer verlegt. Quelle: ROBERT MICHAEL/dpa
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Leipzig

Der Inzidenz-Wert in Sachsen ist leicht gesunken – laut Robert Koch-Institut (RKI) lag er am Dienstagmorgen bei 1268,9; am Vortag hatte der Wert bei 1284,8 gelegen. In Bautzen (1791,2) und der Sächsischen Schweiz (2133,8) gab es jedoch deutliche Anstiege bei den Neuinfektionen.

Die Gesundheitsämter im Freistaat übermittelten dem RKI 6.627 neue Fälle seit Montag. 37 Menschen in Sachsen sind am Montag in Sachsen an einer Erkrankung im Zusammenhang mit dem Virus gestorben – die Zahl der Todesopfer seit Beginn der Pandemie in Sachsen stieg damit auf 10.944. Experten weisen darauf hin, dass die Dunkelziffer noch höher liegt. Sachsen bleibt mit einer Inzidenz von 1268,9 der Corona-Hotspot in Deutschland. Thüringen (936,8), Sachsen-Anhalt (717,2) und Brandenburg (727,8) folgen dahinter.

Bundesweit blieb die Sieben-Tage-Inzidenz am Dienstag bei einen Höchststand von 452,2. Die Gesundheitsämter meldeten laut RKI-Angaben 45.753 Fälle in 24 Stunden.

Inzidenz im Erzgebirge geht leicht zurück

Der Trend bei den Corona-Neuinfektionen im bundesweiten Hotspot Erzgebirgskreis geht nun leicht zurück. Die Zahl der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner binnen einer Woche lag am Dienstagmorgen bei 1950,5, wie aus der täglichen Übersicht des Robert Koch-Instituts (RKI) hervorgeht. Am Montag hatte es die Sieben-Tage-Inzidenz mit 2073,4 ausgewiesen. Am Wochenende fanden im Erzgebirge Proteste gegen die Corona-Maßnahmen des Landes statt.

In Sachsen liegen außer Mittelsachsen (930,8) und Leipzig (753,0) alle Kreise und kreisfreien Städte bei einer Inzidenz oberhalb der 1000er-Grenze.

In die Zehnergruppe der bundesweiten Corona-Hotspots hat sich neben Erzgebirge (1950,5), Bautzen (1791,2), Sächsischer Schweiz (2133,8), Görlitz (1284,3) nun auch wieder der Landkreis Leipzig mit einer Inzidenz von 1582,5 geschoben.

Aufgrund der vielen Corona-Fälle in Sachsens Kliniken hat der Freistaat die Überlastungsstufe ausgerufen. Unter anderem gelten nun für Ungeimpfte strenge Kontaktbeschränkungen. Zudem befindet sich Sachsen seit etwa einer Woche in einem Teil-Lockdown. Freizeit- und Kultureinrichtungen müssen geschlossen bleiben, es gilt eine Sperrstunde in der Gastronomie.

Laut Sozialministerium sind (Stand Dienstag) derzeit 2079 (Montag: 1970) Betten auf Normalstation und 567 Betten (Montag: 575) auf Intensivstation belegt. Die Kapazitätsgrenze auf den Intensivstationen ist damit beinahe erreicht. In Sachsen ist am Wochenende mit der Verlegung der ersten Intensivpatienten in andere Bundesländer begonnen worden.

Der Corona-Überblick für Sachsen und Leipzig

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Von LVZ