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Lokales Diese Themen haben die LVZ-Leser 2021 am meisten diskutiert
Leipzig Lokales

Der Social-Jahresrückblick der LVZ-Leser für 2021

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14:59 30.12.2021
Auf Facebook gab es auch in 2021 viele Diskussionen zu den Themen der LVZ (Symbolbild).
Auf Facebook gab es auch in 2021 viele Diskussionen zu den Themen der LVZ (Symbolbild). Quelle: Reuters/Dado Ruvic/Montage: RND/mrx
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Leipzig

Im Jahr 2021 gab es viele bewegende Themen in Leipzig und der Region. Und auch wenn sich im zweiten Jahr der Pandemie viele Debatten um Virusvarianten, Schutzmaßnahmen und Beschränkungen drehten, lösten auch andere unserer Beiträge breite Diskussionen in den sozialen Medien aus.

Als Jahresrückblick auf die wichtigsten Themen in der Region, haben wir fünf der meist diskutierten Artikel auf Facebook zusammengestellt.

Internationales Ranking: Leipzig hat den schönsten Bahnhof

Nachdem er 2020 schon „Schönster Bahnhof Deutschlands“ wurde, hat der Leipziger Hauptbahnhof jetzt noch eine Schippe draufgelegt: Eine internationale Verbraucherschutzorganisation kürte ihn zum Besten in Europa unter 50 Konkurrenten.

Voller Einsatz im Wintersturm: Handballer schippen Schnee

Im Februar versank Leipzig im Schnee. Der Nahverkehr lag lange Zeit still. Die Bundesliga-Handballer des SC DHfK hat damals wie viele andere mit angepackt und die Gleise vom Schnee befreit.

Kehrt das „Blaue Wunder“ zurück nach Leipzig?

Für Ur-Leipziger gehörte sie zum Stadtbild dazu, und ihre Bilder sind unwiederbringlich mit Friedlichen Revolution verbunden: Das „Blaue Wunder“, die im Jahr 2004 abgerissene Fuß- und Radbrücke über Goerdeler- und Tröndlinring, hat Geschichte geschrieben. Im Januar gab es eine Petition zum Wiederaufbau.

Debatte über Friseurschließungen in Leipzig

Wie soll es mit uns weitergehen, fragten sich im Februar viele Friseure in Leipzig. Elija Muckenthaler, der zwei Salons in der Stadt betreibt, berichtete über die Lage seiner Zunft und hatte dennoch Verständnis für die Schließungen.

Westin-Hotel beendet Ermittlungen im Fall Ofarim

Der Fall sorgte für internationales Aufsehen. Wurde der Sänger Gil Ofarim antisemitisch beleidigt? Eine vom beschuldigten Westin-Hotel eigens beauftragte Anwaltskanzlei hat den Fall untersucht und ein 118 Seiten umfassendes Gutachten angefertigt. Demzufolge sei dem beschuldigten Mitarbeiter nichts vorzuwerfen. Er kehrt dennoch vorerst nicht in das Leipziger Hotel zurück.

Auch auf Instagram sind die LVZ-Leserinnen und -Leser aktiv unter unseren Postings. Beispielhaft wurden diese beiden Themen besonders heiß diskutiert.

Sollte es zu Silvester ein Böllerverbot geben?

Bundestagswahl: AfD wird stärkste Kraft in Sachsen

Sollte es eine Klarnamenpflicht auf Facebook geben?

Darf Facebook alle Nutzerinnen und Nutzer verpflichten, ihr Profil unter dem echten Namen zu führen? Diese Frage erreichte Anfang Dezember den Bundesgerichtshof (BGH). Die obersten Zivilrichter in Karlsruhe verhandeln die Fälle zweier Nutzer, die ihr Konto unter Pseudonym führen wollen.

In den Nutzungsbedingungen des Netzwerks heißt es unter dem Punkt „Wer Facebook nutzen kann“: „Wenn Personen hinter ihren Meinungen und Handlungen stehen, ist unsere Gemeinschaft sicherer und kann stärker zur Rechenschaft gezogen werden. Aus diesem Grund musst du Folgendes tun: Denselben Namen verwenden, den du auch im täglichen Leben verwendest.“ Es folgen weitere Plattform-Regeln.

Die beiden Kläger, ein Mann und eine Frau, hatten Fantasienamen benutzt. Facebook hatte sie zunächst vergeblich aufgefordert, ihren Namen zu ändern, und die Konten 2018 schließlich gesperrt.

Das Netzwerk setzt auf die Klarnamenpflicht, um die Hemmschwelle für Beleidigungen, Mobbing und Hassrede zu erhöhen. Die Nutzerinnen und Nutzer könnten so stärker in die Verantwortung genommen werden.

Wie moderieren wir auf Facebook und Instagram?

Hinweis in eigener Sache: Wir bemühen uns nach Leibeskräften, durch eine gezielte Moderation für hohe Standards in unseren Facebook-Kommentaren zu sorgen. Dabei löschen wir Beleidigungen, Hetze, Fake News und unsachliche Beiträge. Wenn einzelne Nutzerinnen und Nutzer absolut resistent gegen ein gewisses Niveau in der Debatte sind und offenbar zu gerne ihre Kinderstube vergessen, dann blockieren wir sie.

Dabei ist aber zu beachten, dass Facebook keinen „Filter“ für Kommentare anbietet: Alles, was Nutzerinnen und Nutzer schreiben, ist direkt online – ohne, dass es von uns geprüft werden kann. Wir arbeiten uns dann laufend durch die neuen Kommentare, können aber immer erst im Nachgang löschen, verbergen oder sperren.

Wenn Sie auf unserer Facebook-Seite etwas sehen, von dem Sie glauben, dass es gelöscht werden sollte, schreiben Sie uns auch gerne mit einer Privatnachricht an. Dann werden wir den entsprechenden Beitrag noch einmal gesondert sichten (gerne mit genauen Angaben, wie der Kommentar zu finden ist). Wir bitten um Verständnis, wenn manchmal nicht sofort eine Antwort kommt: Wir lesen uns täglich durch Tausende Kommentare, damit der Austausch in der Community so sachlich und konstruktiv wie möglich stattfinden kann.

Von RND/mrx/kha