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Lokales DreamHack Leipzig 2020: Dieses Programm erwartet Gaming-Fans
Leipzig Lokales DreamHack Leipzig 2020: Dieses Programm erwartet Gaming-Fans
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19:32 22.01.2020
Am Freitag beginnt auf der Neuen Messe das Gaming Festival DreamHack. Mit dabei ist die Cosplayerin Mirjam "tingilya" Piuk. Quelle: Kempner
Leipzig

Ab Freitag wird Leipzig wieder zur Hauptstadt der Videospiel-Fans. Dann startet die fünfte Auflage der DreamHack auf dem Messegelände. Bis Sonntag können Besucher Profi-Gamern aus aller Welt beim Zocken zusehen, die neuesten technischen Entwicklungen im Bereich der Videospiele entdecken und sich sogar selbst mit Tausenden Spielern messen.

Die Veranstalter setzen in allen Bereichen neue Maßstäbe. „Für die Community wird die diesjährige Auflage des Gaming-Festivals eines der absoluten Highlights in 2020“, verspricht Markus Geisenberger, Geschäftsführer der Leipziger Messe.

„Dota 2“, „League of Legends“ und der „Landwirtschafts-Simulator“

Am Grundkonzept ändert sich auch bei der fünften Auflage nichts. Die bewährten drei Eckpfeiler eSports, Ausstellung und LAN-Party bilden wieder das Fundament der DreamHack. „Wir legen aber überall eine Schippe drauf“, sagt Geisenberger. So geht es beispielsweise bei dem prestigeträchtigen eSports-Turnier „DreamLeague Season 13: The Leipzig Major“ um ein Preisgeld in Höhe von einer Million US-Dollar. Die Teilnehmer messen sich dabei in dem Spiel „Dota 2“, einem der beliebtesten PC-Spiel der Szene. In elf weiteren Turnieren misst sich die internationale Gaming-Elite, unter anderem in dem actionreichen Strategiespiel „League of Legends“ und dem unkonventionellen „Landwirtschafts-Simulator“.

Spieler des eSports-Turniers „DreamLeague Season 13: The Leipzig Major“ spielen in der Gruppenphase des mit einer Million US-Dollar dotierten Turniers. Das Turnier findet unter Ausschluss von Besuchern und Medien im Rahmen der DreamHack statt. Quelle: dpa

Mit dem Zuschauen ist es aber nicht getan. Erneut lockt die Messe mit der größten LAN-Party Deutschlands. 2080 Gamer kommen in einer großen Halle zusammen, um drei Tage lang mit- und gegeneinander zu spielen – ebenfalls ein neuer Rekordwert. Zusätzlich präsentieren sich rund 60 Aussteller und Sponsoren sowie 27 junge Nachwuchs-Entwickler, darunter mehrere Lokalmatadoren aus Leipzig.

Leipziger Fußballverband erstmals auf DreamHack vertreten

Dass die eSports-Szene in Deutschland wächst, haben mittlerweile auch die Sportvereine und Verbände bemerkt. In diesem Jahr präsentiert sich auf der DreamHack daher der Fußballverband der Stadt Leipzig (FVSL), der seit 2019 ein eSports-Projekt gestartet hat. Auf dem Messegelände sucht der FVSL am Wochenende nun den ersten offiziellen „Fifa“-Meister der Stadt.

Wer alle Bereiche der DreamHack erleben will, muss mindestens 16 Jahre alt sein. Für Kinder ab zwölf Jahren gibt es aber ausgewählte Angebote. „Die Resonanz war 2019 sehr positiv“, sagt Stephanie Scholz, Projektdirektorin der DreamHack Leipzig. Wie sich die Gamer in dem Fußballspiel oder anderen jugendgerechten Spielen schlagen, können daher auch die jungen Videospiel-Fans auf den großen Leinwänden in den Messehallen live verfolgen.

Cosplay und Casemodding ebenfalls im Programm

Darüber hinaus wartet das „Paradies für Gamer“, wie Messe-Geschäftsführer Geisenberger die DreamHack nennt, mit einem Wettbewerb für Cosplayer auf. Das sind Menschen, die sich als Videospielfiguren verkleiden und so ihrem digitalen Vorbild so ähnlich wie möglich werden wollen. Das authentischste Outfit gewinnt.

In den Outfits der Cosplayer Mirjam "tingilya" Piuk und Florian "gisi" Irmsch steckt viel Arbeit und Liebe fürs Detail. Quelle: Kempner

Bastler und Tüftler kommen beim sogenannten Casemodding auf ihre Kosten. Dabei wird aus einem langweiligen PC-Gehäuse ein optisches Meisterwerk gezaubert. „Auch hier können die Besucher selbst Hand anlegen“, erklärt Projektdirektorin Scholz.

Die DreamHack Leipzig 2020 ist Freitag und Samstag jeweils von 10 bis 20 Uhr geöffnet, am Sonntag von 9.45 bis 18 Uhr. Tagestickets kosten für Erwachsene 23,50 Euro, Zwölf- bis 15-Jährige zahlen 9,50 Euro. Wer gleich alle drei Tage die Messe besuchen will, muss 54 beziehungsweise 23 Euro zahlen.

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