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Lokales Einander zuhören: Debatte für Bürger am Mittwoch
Leipzig Lokales Einander zuhören: Debatte für Bürger am Mittwoch
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10:01 25.06.2019
Lädt ein zur konstruktiven Diskussion: Frank Berger in Leipzig. Quelle: André Kempner
Leipzig

Am Mittwoch, 26. Juni, findet die erste Budde-Haus-Debatte statt. Ein Abend, an dem Bürger miteinander ins Gespräch kommen sollen. „Echte Demokratie bedeutet, einander zuzuhören, erst Recht, wenn man anderer Meinung ist. Dazu wollen wir als freie Bürger Sie als freie Bürger einladen“, heißt es in einer Mitteilung. Das Thema zum Auftakt lautet „Wie viel Osten braucht der Westen?“. Zu Zielen und Hintergründen der Debatte sprachen wir mit Frank Berger, einer der Initiatoren und Geschäftsführer der Lachmesse.

Wie ist die Idee zur Budde-Haus-Debatte entstanden?

Die Idee für Hausdebatten stammt vom Aufruf 2019 (die Initiative „Aufruf 2019“ will „Probleme lösen und Demokratie leben, statt sie auszuhöhlen“, die Redaktion). Wir haben das Format für einen größeren Rahmen weiterentwickelt.

Wer bildet das Team?

Neben mir engagieren sich in der Budde-Haus-Debatte Sybille Reitz, Kathrin Weinel und Thomas Langer.

Ist das eine einmalige oder regelmäßige Angelegenheit?

Nach unserer Vorstellung soll die Budde-Haus-Debatte regelmäßig stattfinden. Hierbei unterstützt uns auch der Fairbund e.V. als Hausherr.

Was meint der Titel „Wie viel Osten braucht der Westen“?

30 Jahre nach der Friedlichen Revolution wird an vielen Stellen offenbar, was gut und was weniger gut funktioniert. Die Erfahrungen aus dem Leben in der DDR zuzüglich dem im vereinten Deutschland können einiges dazu beitragen, aktuelle gesellschaftliche Probleme lösen zu helfen. Das wollen wir in vier Themenfeldern besprechen: Gesundheit, Bildung, Kohleausstieg und Medien.

Wer soll sich angesprochen fühlen?

Grundsätzlich sind alle Bürgerinnen und Bürger angesprochen, die sich mit ihren Lebenserfahrungen konstruktiv einbringen wollen.

Was erwarten Sie von der Veranstaltung?

Ich erwarte aus der ersten Debatte nicht mehr als einen Einstieg in eine faire wie offene Gesprächskultur.

Wie gehen Sie mit einem strammen Rechtsradikalen oder auch brachialen Linken um, der die Veranstaltung besucht?

Wenn wir mit den Worten einladen: „Jeder kann seine Meinung vertreten. Denn jede Meinung ist wichtig“, dann meinen wir das auch so. In der konkreten Auseinandersetzung vertrauen wir auf die Stärke guter Argumente selbstverständlich unter Achtung der Menschenwürde.

Wie realistisch ist es für Sie, dass diese Runden etwas verändern können?

 Am Anfang steht das respektvolle Zuhören. Wenn uns das an diesem Abend gelingt, wäre schon eine Menge erreicht. „Vertrauen wagen, damit wir leben können“ war das Motto des evangelischen Kirchentages 1983 in Dresden. Ich war als 18-Jähriger da und habe seitdem unfassbare Veränderungen erlebt. Geblieben ist für mich die Überzeugung, dass wir nur gemeinsam, mit Respekt und Vertrauen die Probleme unserer Zeit lösen können.

Mittwoch von 18 bis 20 Uhr im Budde-Haus, Lützowstraße 19.

Von Mark Daniel

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