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Lokales Von Bach bis Brexit: Warum diese Leipziger nun Deutsche sind
Leipzig Lokales Von Bach bis Brexit: Warum diese Leipziger nun Deutsche sind
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12:01 17.01.2020
Oberbürgermeister Burkhard Jung empfängt die Leipziger Neubürger im Neuen Rathaus. Quelle: André Kempner
Leipzig

Die Messestadt erlebt derzeit ein Bevölkerungswachstum. Die Neu-Leipziger ziehen von allen Kontinenten in die größte Stadt Sachsens. Das schlägt sich auch auf die Zahl der Eingebürgerten nieder. Insgesamt 786 Leipziger haben 2019 die deutsche Staatsbürgerschaft erhalten. Das sind 156 mehr als im Jahr zuvor. Die große Mehrheit von ihnen hat im Zuge der Einbürgerung ihren alten Pass abgegeben. Nur 23 entschieden sich für eine Doppelstaatsangehörigkeit.

Die neuen Leipziger Staatsbürger kommen aus 84 Staaten. Die größte Gruppe stammt aus der Ukraine (110), gefolgt von Vietnam (80) und Syrien (49). Mit 47 Eingebürgerten nehmen auch die Briten einen großen Anteil ein.

Jung: „Erzählen Sie Ihre Geschichte“

Oberbürgermeister Burkhard Jung (SPD) empfing die Neu-Leipziger am Donnerstag im Neuen Rathaus. Die neuen Staatsbürger seien der lebende Beweis, dass die Stadt ihren Leitspruch „Leipzig stärkt seine Internationalität“ erfolgreich verfolge, sagte Jung. Er appellierte aber auch an die Anwesenden, sich in der Leipziger Zivilgesellschaft einzubringen, beispielsweise in Vereinen. Zudem rief Jung ihnen zu: „Erzählen Sie Ihre Geschichte.“

Bildergalerie: Leipzigs Neubürger im Kurzporträt

Das haben einige gegenüber der LVZ bereits getan. Neben ihrer Herkunftsgeschichte erklären sie ihre unterschiedlichen Beweggründe, die deutsche Staatsangehörigkeit angenommen zu haben.

Von Großbritannien bis Vietnam: Neubürger im Kurzporträt

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