Menü
Leipziger Volkszeitung | Ihre Zeitung aus Leipzig
Anmelden
Lokales G7-Gegner planen Protest-Demo in Leipzig
Leipzig Lokales G7-Gegner planen Protest-Demo in Leipzig
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
15:46 28.05.2015
Anti-G7-Demo in Berlin: Auch in Leipzig wollen Gipfel-Gegner am Freitag protestieren. (Archivfoto) Quelle: dpa
Anzeige
Leipzig

Bei Facebook mobilisieren G7-Gegner für eine Demo am Freitagnachmittag in Leipzig. Der Protestzug unter dem Motto „Stop G7 – Heraus gegen Imperialismus und Krieg“ soll um 17 Uhr am Kleinen Willy-Brandt-Platz vor dem Hauptbahnhof starten. Erwartet werden nach Angaben des Ordnungsamts vom Donnerstag zwischen 50 und 150 Teilnehmer.

Bis 19 Uhr soll der Marsch über Richard-Wagner-Straße, Goethestraße, Augustusplatz, (Mittelfahrbahn), Grimmaischer Steinweg, Dresdner Straße, Kohlgartenstraße, Bergstraße, Hermann-Liebmann-Straße, Konradstraße bis zum Rabet an der Eisenbahnstraße in Neustadt-Neuschönefeld führen. Die Stadt warnt Autofahrer, dass es im Feierabendverkehr zu Verkehrseinschränkungen kommen kann.

Anzeige

Angemeldet wurde der Aufzug von einer Gruppe namens „Stop G7 Leipzig“, die auch gegen den Gipfel der Staatschefs vom 3. Bis 7. Juni im bayerischen Elmau mobil macht. Konkret geht es den Organisatoren darum, über die „Auswüchse des Imperialismus“ aufzuklären. „Gemeinsam wollen wir demonstrieren, dass Dinge wie Sozialabbau und Kriege nicht in unserem Interesse sind sondern im Interesse der Banken und Konzerne“, heißt es bei Facebook.

Noch bis Freitag beraten sich die Finanzminister und Notenbankchefs der führenden westlichen Industrieländer (G7) bei einem zweitägigen Gipfel in Dresden. Dort war es bereits seit Wochenanfang zu Protesten gekommen.

Sieben Teilnehmer einer Demo mit etwa 50 Personen im Alter zwischen 15 und 34 Jahren waren in der Landeshauptstadt am Dienstagabend vorübergehend festgenommen worden. Gegen sie wird laut Polizei unter anderem wegen des Verdachts auf Landfriedensbruch, Widerstandes gegen Polizisten und Verstoßes gegen das Versammlungsgesetz ermittelt. Auch ein Aufenthaltsverbot bis Freitagabend war ausgesprochen worden.

nöß