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Lokales Gefahr durch kranke Ahorne an Leipziger Schulen
Leipzig Lokales Gefahr durch kranke Ahorne an Leipziger Schulen
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18:21 21.03.2019
Kann gefährlich werden: Ein kranker Baum an der Kurt-Masur-Grundschule in Leipzig. Quelle: Kempner
Leipzig

Von der Rußrindenkrankheit in Leipzig sind auch Bäume auf dem Schulhof von zwei Leipziger Grundschulen betroffen. Das bestätigte das Rathaus am Donnerstag. Es handele sich dabei um die Kurt-Masur-Grundschule in der Scharnhorststraße sowie die Franz-Mehring-Grundschule in der Gletschersteinstraße. Im letzten Fall sei die Störung vom Nachbargrundstück ausgegangen.

„Weitere Fälle sind derzeit nicht bekannt. Um grundsätzliche Sicherheit zu erlangen, werden ab nächster Woche gezielte Sonderkontrollen in den Einrichtungen stattfinden“, teilte die Stadtverwaltung auf LVZ-Anfrage mit. Bestätige sich der Verdacht auf eine Rußrindenkrankheit, müssten die Bäume gefällt werden. Im Fall der Kurt-Masur-Schule beginnen am Montag die Fällungen, die vier Tage dauern. An der Franz-Mehring-Schule ist der kranke Stamm bereits entfernt.

Im Schönauer Park wurden sogar schon 68 kranke Ahorne gefällt. Wie berichtet, waren auch entlang der B 2 im Süden vor einigen Wochen kranke Bäume entnommen worden, um die Verkehrssicherheit zu gewährleisten. Auch unter ihnen waren zahlreiche Bäume mit der Rußrindenkrankheit. Weitere befallene Bäume entlang der Straßen und in den Parks seien bei der jüngsten Baumkontrolle aber nicht festgestellt worden, erklärte Rüdiger Dittmar vom Amt für Stadtgrün und Gewässer.

Hintergrund: Pilzsporen an den abgestorbenen Ahornbäumen, bei denen die Krankheit vorrangig auftritt, können bei intensivem Kontakt auch die Gesundheit des Menschen gefährden. Befallene Stämme sollten nicht angefasst, die Sporen nicht verwirbelt und nicht eingeatmet werden, so Dittmar. Der sehr trockene vergangene Sommer habe die Bäume geschwächt, damit ein Ausbreiten der Krankheit gefördert, erläuterte er.

Von Mathias Orbeck und Jörg ter Vehn

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