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Lokales „Grassi for Friends“ auf Messe in Paris
Leipzig Lokales „Grassi for Friends“ auf Messe in Paris
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13:01 16.07.2019
Kristina Rothe, Elka Sada, Anke Hennig, Lydia Hirte und Sarah Pschorn (v.l.) präsentierten ihr Arbeiten in Paris. Quelle: Freundeskreis Grassi Museum für Angewandte Kunst
Leipzig/Paris

Pariser Premiere: Die „Salon Révélations“ in Paris gilt als die bedeutendste Wirtschaftsmesse für Kunstgewerbe und Design in Europa. Erstmals konnten vor kurzem fünf sächsische Kunsthandwerkerinnen ihre Arbeiten unter der gewaltigen Kuppel des Grand Palais präsentieren, der zur Weltausstellung 1900 eröffnet wurde.

Erster Kunstmuseum-Förderverein mit Stand auf renommierter Messe

Initiiert hatte das Ganze der Freundeskreis „Grassi Museum für Angewandte Kunst“. Ziel sei es, langfristige Kooperationen und Geschäftsbeziehungen anzubahnen, sagt der Vorsitzende des Fördervereins Günther Gromke. Bisher waren deutsche Künstler und Kunsthandwerker auf der Messe unterpräsentiert. „Also haben wir den Sächsischen Landesverband der Kultur- und Kreativwirtschaft und die Sächsische Aufbaubank (SAB) zwecks finanzieller Unterstützung mit ins Boot geholt. Damit waren wir der erste Förderverein eines Kunstmuseums, der einen Stand auf der renommierten Fachmesse buchen konnte“, freut sich Günther Gromke. Unter dem Label „Grassi for Friends“ präsentierten sich die Leipziger Gefäßkünstlerinnen Kristina Rothe, Sarah Pschorn und Elka Sada sowie die Dresdner Schmuckgestalterinnen Anke Hennig und Lydia Hirte.

Internationaler Austausch als wertvolle Erfahrung

„Es lief grandios!“, sagt Schnuppe von Gwinner. Gemeinsam mit dem Freundeskreis entwickelte die Kunsthistorikerin die Idee, außergewöhnliche, zeitgenössische Objektkünstler auf der Fachmesse bekanntzumachen. „Als Kuratorin schlug ich die Teilnehmerinnen für die Premiere von ,Grassi for friends’ vor. Der ,Salon Révélations’ ist wirklich eine Veranstaltung der Superlative“, erklärt Schnuppe von Gwinner. Der Stand lag an der zentralen Achse des Geschehens und habe viel Aufmerksamkeit und Lob erhalten. Die Messe sei als News-Börse und zur Kooperationsanbahnung sehr wertvoll, so die Kuratorin. Debattiert worden sei darüber hinaus die Erhaltung des handwerklichen Könnens als besonderes kulturelles Erbe in ganz Europa. „Doch sich mit einem internationalen Publikum auf so lebendige Weise austauschen zu können, war sicher die wertvollste Erfahrung für alle Beteiligten.“

Von Ingrid Hildebrandt

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