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Lokales Großcaterer Apetito kommt nach Markranstädt
Leipzig Lokales Großcaterer Apetito kommt nach Markranstädt
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09:01 17.01.2020
Auf dem Gelände der Klaus Lorenz GmbH in Großlehna siedelt sich die Firma Apetito an. Quelle: Kempner
Markranstädt

Es geht vorwärts im Gewerbegebiet Großlehna: Auf dem früheren Gelände der Klaus Lorenz GmbH siedelt sich in diesem Jahr die Firma Apetito an. Der Caterer beliefert unter anderem Schulen und Kitas in Leipzig und der Region mit tiefgefrorenem Essen.

Mietvertrag ab 1. April

„Ab dem 1. April läuft der Mietvertrag“, erklärt Rex Gordon Paerisch, der das Objekt vermittelt hat. Ab dem 1. Juni soll die Niederlassung dann ans Apetito-Netz gehen. Zuvor seien noch einige Umbauarbeiten am Gebäude der ehemaligen Baugesellschaft nötig. „In diesem Gewerbegebiet passiert zur Zeit sehr viel“, meint Paerisch.

Keine Küche sondern Verteilzentrum

Den Mietvertrag hatte Apetito, dessen Hauptsitz in Rheine ist, im Dezember des vergangenen Jahres unterzeichnet. Apetito ist ein Schwergewicht in der Branche. Im Jahr 2018 erzielte das Unternehmen einen Jahresumsatz von mehr als 800 Millionen Euro. Das Cateringgeschäft hat daran allerdings nur einen Anteil von 23 Prozent. In Markranstädt sei, so Paerisch, keine Küche sondern ein Verteilzentrum geplant.

Apetito beliefert auch Markranstädter Kita

„Wir als Stadt waren in diese Vermietung nicht involviert“, sagt auf Nachfrage Markranstädts Bürgermeister Jens Spiske (parteilos). „Aber wir freuen uns natürlich, dass das Gewerbegebiet weiter belebt wird.“ Wie aus der Stadtverwaltung zu erfahren war, beliefert Apetito in Markranstädt die Kindertagesstätte „Am Stadtbad“.

Zwergenküche muss bis 30. April Betrieb aufnehmen

An anderer Stelle stagniert mit einem anderen Caterer dagegen weiterhin die Entwicklung. Die Zwergenküche aus Leipzig, ebenfalls Versorger von Schulen und Kitas, hat ein Grundstück in der Ranstädter Mark gekauft – will nun aber nicht mehr bauen. Wie bereits vor einiger Zeit aus dem Rathaus zu hören war, will der Betreiber der Großküche den Kaufvertrag rückabwickeln. „Allerdings zuBedingungen, die die Stadt nicht akzeptieren kann“, so Spiske. Im Kaufvertrag ist vermerkt, dass der Eigentümer des Grundstücks bis zum 30. April dieses Jahres seinen Betrieb aufgenommen haben muss. Mit Bekanntwerden der Pläne, in der Ranstädter Mark direkt gegenüber der Wohnbebauung eine Großküche zu errichten,sind die Anwohner dagegen Sturm gelaufen. Sie zogen mit einer Klage bis vors Oberverwaltungsgericht. Ohne Erfolg. Sie befürchteten vor allem eine hohe Lärm- und Geruchsbelastung.

Von Linda Polenz

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