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Lokales Harald Schmidt, Walter Kohl und weitere Promis reden über Depression
Leipzig Lokales Harald Schmidt, Walter Kohl und weitere Promis reden über Depression
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13:27 22.08.2019
Moderator Harald Schmidt beim Patientenkongress Depression in Leipzig mit einem Fan. Quelle: Swen Reichhold
Leipzig

„Depressionen sind nicht lustig. Aber besser behandelbar, als viele denken“, sagt Entertainer Harald Schmidt. Zum fünften Mal übernimmt der 62-Jährige die Moderation des Deutsches Patientenkongresses Depression, der am 21. und 22. September in Leipzig stattfindet. „Je mehr wir alle über die Erkrankung wissen, desto besser können wir damit umgehen. Deshalb rate ich jedem: Informieren Sie sich“, so der Fernsehmoderator und Schauspieler. Als Schirmherr der Stiftung Deutsche Depressionshilfe war er bisher bei jedem Kongress in Leipzig im Einsatz.

Walter Kohl spricht über seine Mutter

Walter Kohl Quelle: dpa

Außer Harald Schmidt haben sich noch weitere Prominente angekündigt, um sich für mehr Aufklärung über Depression einzusetzen. Walter Kohl, einer der beiden Söhne des verstorbenen Altbundeskanzlers Helmut Kohl, spricht über den Suizid seiner Mutter Hannelore Kohl. Auch Comedian Torsten Sträter, der selbst an Depression erkrankt ist, und Schauspieler Simon Licht (ZDF-Serie „Dr. Klein“) stehen Betroffenen in Leipzig Rede und Anwort. 5,3 Millionen Deutsche leiden an einer behandlungsbedürftigen Depression, allerdings erhält nur eine Minderheit eine optimale Behandlung.

Vereine bieten Fülle an Informationen

Schauspieler Simon Licht in seiner Rolle als Dr. Bernd Lang ( ZDF). Quelle: ZDF/Marcus Fenchel

Das Besondere am Leipziger Kongress ist, dass er sich an Betroffene, sprich an Erkrankte und deren Angehörige wendet. Rund 1200 Gäste werden erwartet. Sie können sich am ersten Kongresstag im Leipziger Gewandhaus Informationen von Fachleuten holen und mit anderen Betroffenen ins Gespräch kommen. Es finden Diskussionsrunden und Vorträge statt, in denen es unter anderem um die Auswirkungen der Depression auf Partnerschaft und Familie geht. Neue Online-Beratungsangebote oder Sport als unterstützende Maßnahme in der Therapie werden vorgestellt. Im Foyer des Gewandhauses stellen sich mehr als 30 Vereine und Organisationen aus dem Bereich psychische Gesundheit vor. Am Sonntag, dem zweiten Kongresstag, steht dann in der Kongresshalle am Zoo die Interaktion im Mittelpunkt. Neue Formate und Kulturangebote werden vorgestellt.

ComedianTorsten Sträter. Quelle: André Kempner

Anmeldung zur Veranstaltung: Ein Zwei-Tages-Ticket kostet 59 Euro, ermäßigt 39 Euro (inklusive Verpflegung). Die Anmeldung für den Kongress ist möglich unter www.deutsche-depressionshilfe.de/patientenkongress-2019. Dort gibt es auch das Kongressprogramm mit weiterführenden Informationen.

Von Kerstin Decker

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