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Lokales Horsts Paten feiern 125. Geburtstag
Leipzig Lokales Horsts Paten feiern 125. Geburtstag
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12:03 21.07.2019
„Phönix“-Chef Bernd Mansch freut sich über die Glückwünsche von Andrea Gutsche vom Zoo-Förderverein zum 125. Geburtstag des Schrebervereins. Dabei gibt’s die Urkunde für das Jahr 2019, die die seit 2002 bestehende Patenschaft für Lama Horst fortschreibt. Quelle: Christian Modla
Leipzig

Fünfmal ein Vierteljahrhundert – ein solches Jubiläum muss ganz groß gefeiert werden. Das sagten sich auch die Mitglieder des Schrebervereins „Phönix 1894“ im Leipziger Stadtteil Lindenau und luden jüngst zum Kinder- und Sommerfest ein – zu Skatturnier und Spielen, zu Tanz und Blasmusik, zu Leckerem aus der Gulaschkanone und Süßem vom Kuchenbasar.

Bei seiner Eröffnungsrede begrüßte Phönix-Vorsitzender Bernd Mansch einen besonderen Gast: Andrea Gutsche wünschte im Namen des Zoo-Fördervereins auch für die Zukunft viel Glück und eine gedeihliche Zusammenarbeit. Seit dem Jahr 2000 haben beide Vereine gute Kontakte. Vor 17 Jahren übernahmen die Kleingärtner dann eine Patenschaft für das berühmte Lama Horst – und 2018 wurde eine Kooperationsvereinbarung unterzeichnet, die das Vereinsleben beider Partner noch mehr bereicherte.

Das eine Lama war lange Zeit so etwas wie d a s Aushängeschild des Leipziger Zoos, das andere Lama trat inzwischen in die Hufstapfen des Vorgängers: Da sind Lama Horst und Lama Sancho.

Da sich Zoo-Aushängeschild Horst mittlerweile im verdienten Ruhestand befindet und nicht mehr ganz so gut zu Fuß ist, war er bei der Jubiläumsparty an der Hauschildstraße nicht mit von der Partie. Seine langjährigen Paten aus den Lindenauer Lauben stehen nichtsdestotrotz weiter fest an seiner Seite. Im Übrigen wohnt Lama Horst jetzt mit seinem Nachfolger Sancho aus Österreich, der sich bei vielen öffentlichen Auftritten bereits bewährte, und den Jungspunden Flax und Krümel in einem Gehege zusammen. Aus dem Zoologischen Garten an der Pfaffendorfer Straße verlautete, dass sich die Gruppe prima verstehe – was von den „Phönix“-Gärtnern mit Freude registriert wurde. „Horst ist oft bei unseren Vereinsfesten zu Gast gewesen, hat dann immer einen Futterkorb von uns bekommen. Die Kinder hatten dabei immer ihren Spaß, konnten ihn unentwegt streicheln“, erinnert sich Vereinschef Mansch.

Der Schreberverein „Phönix 1894“ war am 6. August 1894 im Restaurant „Goldene Krone“ in der heutigen Cranachstraße unter dem Namen „Gartenbau-Verein Westend“ gegründet worden. Bei der Generalversammlung im August 1896 erfolgte dann die Umbenennung in „Schreberverein Phönix“. Das Ziel der Gründerväter der Gartenvereine bestand darin, die Bestrebungen des Leipziger Arztes Daniel Gottlob Moritz Schreber und des Leipziger Schuldirektors Ernst Innozenz Hauschild zu realisieren, die Stadtkinder aus dem Häusermeer in die Natur führen wollten.

Von Andrea Richter

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