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Lokales In Großpösna sollen jetzt auch Mini-Jobber Knöllchen verteilen
Leipzig Lokales In Großpösna sollen jetzt auch Mini-Jobber Knöllchen verteilen
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10:12 06.12.2019
Falschparken soll in Großpösna durch zusätzliche Mitarbeiter demnächst stärker geahndet werden. Quelle: dpa
Großpösna

Für die Finanzierung zweier geringfügig beschäftigter Gemeindevollzugsbediensteter im Ordnungsamt Großpösna auf 400-Euro-Basis plant die Gemeinde für 2020 Kosten in Höhe von 14 000 Euro ein. Das hat der Gemeinderat der Kommune mit großer Mehrheit beschlossen. Die beiden Vollzugsbediensteten sollen direkt mit den Bürgern kommunizieren, aber auch Strafzettel verteilen, Fälle an das Ordnungsamt zur Bearbeitung weitergeben und Nachkontrollen durchführen. Die Aufgabenbereiche beziehen sich auf die Überwachung des ruhenden Straßenverkehrs und die Durchsetzung der Gehwegreinigungs- und anderer Satzungen. Auch gegen illegale Müllablagerungen soll vorgegangen werden. Schließlich kümmern sie sich auch um den Schutz öffentlicher Grünanlagen, Erholungseinrichtungen, Spielplätze sowie anderer öffentlichen. Dabei geht es um die Vermeidung von Beschädigungen, Verunreinigungen und missbräuchlicher Benutzung.

Ohne Kontrollen geht es nicht

„Mit dem jetzigen Personalbestand sind kaum Kontrollen möglich. Natürlich müssen die Bediensteten sehr kommunikativ sein, mit den Leuten reden und ihnen auch erklären können, worum es geht“, so Hauptamtsleiter Daniel Strobel. Schließlich gehe es darum, zum Beispiel gegen Falschparker, Gehwegverunreinigungen, Müllablagerungen oder mangelnden Grünschnitt vorzugehen. „Wir würden uns wünschen, es ginge ohne Kontrollen“, sagt Bürgermeisterin Gabriela Lantzsch (parteilos), „aber das ist nicht möglich.“

Von Olaf Barth

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