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Lokales Insektenstiche und Knochenbrüche: Was Sanitäter auf dem Highfield zu tun haben
Leipzig Lokales Insektenstiche und Knochenbrüche: Was Sanitäter auf dem Highfield zu tun haben
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11:37 16.08.2019
René Bitterlich (links) und Frank Jahr sind Einsatzleiter des DRK beim Highfield-Festival. Quelle: DRK-Kreisverband Leipzig-Land
Großpösna

„In den zehn Jahren, die ich jetzt beim Highfield-Festival dabei bin, hat sich viel geändert“, sagt Frank Jahr. „Wir sind gewachsen und haben uns bei der Notfallversorgung verbessert.“ Jahr ist für den Kreisverband Leipzig-Land des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) als Einsatzleiter vor Ort ist. Er wird unterstützt von René Bitterlich vom DRK-Kreisverband Muldental.

„Das Gelände hier ist sehr groß, daher sind wir mit drei Unfallhilfsstellen vor Ort. Insgesamt stehen uns dafür 190 Einsatzkräfte und drei Ärzte zur Verfügung“, erklärt Jahr. In Spitzenzeiten – Freitag- und Samstagabend – seien es sogar 110 Sanitäter, die zur gleichen Zeit auf dem Festivalgelände aktiv sind.

Verletzungen zum Teil äußeren Umständen geschuldet

Nach welchen Routinen arbeiten die Sanitäter beim Festival? „Es kommt immer auch ein bisschen auf die äußeren Umstände an“, sagt Frank Jahr. „Wie ist das Wetter, wie das Line-Up?“ Letztes Jahr hatte man durch die Hitze beispielsweise besonders häufig Besucher, die dehydriert waren – also an Wassermangel litten. Und auch Insekten stellen ein Problem dar: „Oft kommen Besucher mit Insektenstichen zu uns. Besonders Wespen werden durch den Alkohol angelockt.“

Die Sanitäter kennen natürlich typische Verletzungen, die beim Festival auftreten. „Bei manchen Acts verletzen sich Teilnehmer beim Tanzen und ziehen sich Frakturen zu“, erzählt Jahr. Die werden dann ins Krankenhaus transportiert. Auch mit Drogen hat man hin und wieder zu tun. „Das hält sich hier allerdings noch in Grenzen“, sagt Frank Jahr. Alkohol sei weiterhin einer der häufigsten Gründe, warum die Sanitäter zum Einsatz kommen.

Doch bei allen Problemen und Wehwehchen – Jahr will mit seinen Schilderungen niemanden abschrecken: „Das Highfield soll doch Spaß machen.“

Von Hendrik Schirner

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