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Lokales Kaltluft aus Grönland strömt nach Leipzig – Quecksilber fällt um 14 Grad
Leipzig Lokales Kaltluft aus Grönland strömt nach Leipzig – Quecksilber fällt um 14 Grad
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15:44 21.06.2018
Nuuk, eine Stadt in Grönland, Mitte Mai. (Archivfoto) Quelle: dpa
Leipzig

Temperatursturz in Leipzig: Einströmende Kaltluft aus Grönland lässt das Quecksilber am Donnerstag in der Messestadt binnen weniger Stunden um bis zu 14 Grad nach unten sacken. „Wir hatten heute schon 28 Grad in Leipzig, in Ostsachsen waren es sogar 30 Grad. Am Abend werden es dann nur noch 14 Grad sein“, sagte Meteorologe Sebastian Manns vom Deutschen Wetterdienst (DWD) am Donnerstag gegenüber LVZ.de. Zusammen mit der Kaltluft aus Nordwesten muss auch mit Nieselregel gerechnet werden, so der Experte weiter.

Gründe für den Wetterwandel liefern das Hochdruckgebiet Daryl über Irland und das Tief Cathy über Skandinavien. „Zwischen diesen beiden wird die Kaltluft aus Grönland regelrecht angesogen“, sagte Manns. Weil es in der Region in den vergangenen Wochen sehr trocken war, kann der aufkommende Wind auch jede Menge Staub aufwirbeln und es so vor allem auf den Land zu Sichtproblemen kommen.

Auch in den kommenden Tagen bleibt es vergleichsweise kühl in der Region, schaffen die Temperaturen kaum die 20-Grad-Marke. „Dabei ist immer wieder Nieselregen möglich, richtige Regenfälle – wie sie die Region jetzt dringend bräuchte – sind aber wieder nicht dabei“, sagte der DWD-Meteorologe. Mindestens bis zum Montag bleibt es so ungemütlich, erst danach wird es sukzessiv wieder etwas wärmer.

Von mpu

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