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Lokales Katastrophenschutz: Neues Netz mit Sirenen für das Altenburger Land
Leipzig Lokales Katastrophenschutz: Neues Netz mit Sirenen für das Altenburger Land
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11:43 02.11.2018
Katastrophenschutz-Übung im Kammerforst an der Kohlebahnstrecke.  Quelle: Mario Jahn
Altenburg

In Sachen Katastrophenschutz ist das Altenburger Land sehr gut aufgestellt, konstatiert der dafür zuständige Fachbereichsleiter im Landratsamt, Ronny Thieme (51). „In Thüringen gibt es schon rein von der Organisationsform einige Unterschiede zu Sachsen“, hebt der Experte hervor. So seien laut Gesetz pro Landkreis und kreisfreier Stadt im Freistaat jeweils zwei Katastrophenschutzzüge, ein Gefahrgutzug und ein Sanitäts- und Bergungszug mit der entsprechenden technischen und personellen Ausstattung vorgeschrieben. „In Summe sind dies allein rund 40 Fahrzeuge, die zumeist dezentral über den gesamten Landkreis verteilt bei verschiedenen Wehren stationiert sind“, erklärt Thieme.

Bevölkerung muss schnell erreicht werden

Standorte seien unter anderem die Stützpunktwehren in Altenburg, Schmölln, Meuselwitz und im Wieratal, aber auch Ponitz, Gößnitz sowie Rositz. „Der Sanitäts- und Betreuungszug ist außerdem dem Roten Kreuz und der Johanniter-Unfallhilfe untergestellt“. Aber nicht nur die rollende Technik ist für den Katastrophenfall entscheidend. „Ein ganz wichtiger Faktor ist auch die umfangreiche und schnelle Alarmierung und Information der Bevölkerung“, betont Ronny Thieme. Deshalb hat der Landkreis derzeit das noch bestehende Sirenennetz umfangreich erneuert und für eine entsprechende Alarmierung im Katastrophenfall einschließlich möglicher Sprachdurchsagen aufgerüstet. Auch in Altenburg gehen aktuell wieder sechs neue Sirenen ans Netz.

Sicherheit kostet

Das kostet allerdings. Der Katastrophenschutz wird auch in den nächsten Jahren monetär zu Buche schlagen. Denn mittlerweile kommen die ab 1990 schrittweise in Dienst gestellten Fahrzeuge in die Jahre und machen Ersatzbeschaffungen nötig. Die werden gemeinsam durch Kreis, Freistaat und Bund finanziert. „Aber bei den notwendigen Anschaffungen wissen wir trotz angespannter Haushaltslage immer die zuständigen Entscheidungsträger hinter uns“, so Thieme.
 
 Von Jörg Wolf

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