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Lokales Kleiner Elefant will trinken – „Tanten“ werden ruppig
Leipzig Lokales Kleiner Elefant will trinken – „Tanten“ werden ruppig
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12:57 12.03.2019
Rani (links), Don Chung und der kleine Elefantenbulle nähern sich an. Quelle: Zoo Leipzig
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Leipzig

Der kleine Elefant aus dem Leipziger Zoo musste in den vergangenen Tagen einige heikle Situationen überstehen. Die Pfleger haben die Netzabsperrung in der Anlage abgebaut. Nun hat der Bulle vor allem zu seinen als Tanten angesehenen Gefährtinnen Don Chung und Rani direkten Kontakt. Das führt aber auch zu Missverständnissen.

Er sieht die beiden Kühe nämlich auch als Nahrungsquelle mit Muttermilch an. Don Chung und Rani hätten den Kleinen deshalb schon „ruppig gegriffen“, so der Zoo. Insgesamt überwiegen aber die positiven Erlebnisse.

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Am 25. Januar 2019 wurde im Leipziger Zoo ein Elefant geboren.

„Das Interesse aneinander ist bei allen gegeben. Sie nehmen Kontakt auf und tasten sich im wahrsten Sinne des Wortes ab“, sagt Seniorkurator Gerd Nötzold. Die Gruppe müsse aber erst eigene Regeln definieren. Bei der Gewöhnung selbst versuchen sich die Pfleger zunehmend im Hintergrund zu halten, um den Elefanten den nötigen Raum zu geben, können sich aber zum Schutz des Nachwuchses aufgrund der kritischen Momente noch nicht vollständig zurückziehen, teilte der Zoo weiter mit.

Der Elefant war am 25. Januar geboren worden. Er wird mit Mutter- und Ersatzmilch gefüttert. Seine Mutter Hoa kümmert sich aber kaum um ihren Sohn. Der Minifant wiegt inzwischen wieder 99,8 Kilo. Bei der Geburt brachte er noch 108 Kilo auf die Waage, hatte aber in der Zwischenzeit 24 Kilo abgenommen.

Der Elefantentempel bleibt für Besucher weiter geschlossen.

Von mro

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