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Köpping mit Astrezeneca geimpft - Sachsens Ministerin bekommt in Leipzig ihren Piks

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18:06 12.04.2021
Sachsens Sozialministerin Petra Köpping (SPD) lässt sich im Leipziger Imfpzentrum mit Astrazeneca impfen.
Sachsens Sozialministerin Petra Köpping (SPD) lässt sich im Leipziger Imfpzentrum mit Astrazeneca impfen. Quelle: Sächsisches Sozialministerium
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Leipzig

Sachsens Gesundheitsministerin Petra Köpping hat sich am Montag mit dem Vakzin Astrazeneca impfen lassen. „Ich bin auch hier um zu zeigen, dass Astrazeneca ein sehr guter Impfstoff ist, der einfach dafür sorgt, dass wir nicht schwer erkranken“, sagte die SPD-Politiker im Leipziger Impfzentrum an der Neuen Messe. Damit wolle sie auch anderen Menschen Mut machen, sich impfen zu lassen, auch wenn sie verstehen könne, dass Einige bezüglich Astrazeneca verunsichert seien.

Seit vergangenen Donnerstag konnten sich über 60-Jährige im sächsischen Impfportal für Impfungen mit Astrazeneca anmelden. „Bis Montagmittag wurden bereits 44.500 vergeben. Zudem wurden am Wochenende weitere 18.000 Termine angeboten. Es lohnt sich in das Terminportal zu gehen“, sagte Kai Kranich vom Landesverband des Deutschen Roten Kreuzes (DRK).

„Vorteile von Astrazeneca überwiegen“

Köpping (62) hatte am Montag gemeinsam mit der Rektorin der Uni Leipzig, Prof. Beate Schücking, den Impftermin. „Die Vorteile von Astrazeneca überwiegen in so gewaltigem Maße, dass man sich unbedingt impfen lassen sollte“, erläuterte die Medizinerin Schücking. Schon die erste Dosis biete einen gewissen Selbstschutz und Geimpfte könnten auch weniger leicht Andere infizieren.

Mehr zum Thema: So gefragt sind die Astrazeneca-Impftermine in Sachsen

Sachsens Sozialministerin Petra Köpping (SPD) ließ sich gemeinsam mit der Leipziger Unirektorin Prof. Beate Schücking (links) und der Kanzlerin der Hochschule, Prof. Dr. Birgit Dräger (rechts), mit Astrazeneca impfen. Quelle: Sächsisches Sozialministerium

Köpping hatte sich zunächst von Impfarzt Jannik Winckler über die Gefahren der Impfung aufklären lassen. Anschließend machte sie den rechten Arm frei und erhielt die Spritze. „Das hat er sehr gut gemacht“, lobte die Ministerin den Mediziner. Anschließend begab sie sich für etwa 15 Minuten in einen Warteraum und verließ dann ohne Beschwerden das Impfzentrum.

Von LVZ