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Lokales Leipzig bietet zahlreiche Möglichkeiten zur Weihnachtsbaum-Entsorgung
Leipzig Lokales Leipzig bietet zahlreiche Möglichkeiten zur Weihnachtsbaum-Entsorgung
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15:39 05.01.2016
Die Stadt Leipzig bietet zahlreiche Ablagestellen für Weihnachtsbäume – wie hier am Nordplatz.
Die Stadt Leipzig bietet zahlreiche Ablagestellen für Weihnachtsbäume – wie hier am Nordplatz. Quelle: Kempner
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Leipzig

Nach dem Jahreswechsel geht es in vielen Leipziger Haushalten in diesen Tage ans „abputzen“ des Weihnachtsbaumes. Nachdem die Kugeln, Figuren und das Lametta verschwunden sind stellt sich bei vielen die Frage: Wohin mit dem grünen Wohnzimmerschmuck?

Ablagestellen und Entsorgungsmöglichkeiten

Die Messestadt bietet für die Entsorgung der Bäume zahlreiche Möglichkeiten. So finden sich im gesamten Stadtgebiet dutzende Ablagestellen, an denen die Pflanzen bis einschließlich 31. Januar abgegeben werden können. Auch die städtischen Wertstoffhöfe und die bekannten Annahmestellen für Grünabfall nehmen die Bäume entgegen.

Wer möchte, kann seinen Baum auch in der Biotonne entsorgen. Hier ist allerdings zu beachten, dass die einzelnen Äste ausreichend klein geschnitten werden, damit sich bei der Abholung keine größeren Teile verkeilen können. Eine Größe von maximal 30 Zentimetern pro Stück sei erlaubt, heißt es dazu von der Stadtreinigung. Der Stamm hingegen darf nicht in der Tonne entsorgt werden und auch ganze Bäume werden nicht von den regulären Entsorgungsfahrzeugen entgegengenommen, so die Behörde.

Verbrennen nur in Ausnahmefällen erlaubt

Wer seinen Baum kurzerhand im Wald entsorgen oder im heimischen Garten verbrennen möchte, muss mit Bußgeldern rechnen. „Das Holz einfach abzulagern stört das Ökosystem im Wald empfindlich“, erklärt Karin Bernhard vom Landesumweltamt Sachsen. „Und da die meisten Weihnachtsbäume vor der Entsorgung draußen gelagert werden, entsteht beim Verbrennen durch das nasse Holz eine enorme Rauchentwicklung – das ist weder für die Umwelt, noch für die Nachbarn angenehm.“

Ist das Holz hingegen trocken genug, steht einer Nutzung als Brennholz im eigenen Kamin nichts im Wege. Auch das Verbrennen der Bäume im Rahmen von Brauchtumsfeuern ist von dem Verbot ausgenommen, da dies der Traditionspflege und nicht der Abfallverbrennung diene. Ein solches Feuer unterliege allerdings Auflagen und müsse von den örtlichen Behörden genehmigt werden, so Karin Bernhard.

Wer seinen Weihnachtsbaum hingegen eingetopft hat, sollte diesen an kühlen, aber frostfreien und hellen Orten zwischenlagern, damit sich die Pflanze vor dem Auspflanzen an die Temperaturen gewöhnen kann.

Von bfi