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Lokales „Leipzig drückt“ – alles rund um die Wiederbelebung auf dem Markt
Leipzig Lokales „Leipzig drückt“ – alles rund um die Wiederbelebung auf dem Markt
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11:38 17.09.2019
Zur Woche der Wiederbelebung hatte ein Team des Diakonissenkrankenhauses am Montag zu Übungen vor das Völkerschlachtdenkmal eingeladen. Im Bild zeigen Anästhesistin Monika Scholle und Anästhesiepfleger Jörg Hinke, wie es funktioniert. Quelle: André Kempner
Leipzig

Der Aktionstag „Leipzig drückt“ am 19. September bietet den ganzen Tag die Möglichkeit, sich zum Thema Wiederbelebung zu informieren und selbst an Dummys zu üben. Ziel: im Ernstfall Leben retten können. Ort: der Leipziger Markt. Zeit: 10 bis 20 Uhr. Auf dem Markt sind außerdem moderne und historische Rettungswagen zu besichtigen. Um 10 und um 16 Uhr erzählen Patienten, die erfolgreich wiederbelebt wurden, ihre Geschichte. Eine Zielgruppe sind Kinder und Jugendliche; mehrere Schulklassen haben sich bereits angekündigt. Es sind aber alle interessierten Bürger eingeladen, wie Kathrein Trute betont, Sprecherin beim Arbeiter-Samariter-Bund (ASB), der den Tag zusammen mit Deutschem Roten Kreuz (DRK), Johanniter-Unfall-Hilfe (JUH), Maltesern, Branddirektion, Herzzentrum und Uniklinik veranstaltet. „Leipzig drückt“ ist Teil der Woche der Wiederbelebung, die seit Montag in ganz Deutschland begangen wird und noch bis Freitag dauert.

Es wird zu selten reanimiert

Dem Jahresbericht des deutschen Reanimationsregisters zufolge wurde 2018 nur in 43,1 Prozent der außerklinischen Herzstillstände vor der Ankunft des Rettungsdienstes mit der Reanimation begonnen. 39,1 Prozent der Ersthelfer waren Laien. Um im Fall eines Herz-Kreislauf-Stillstandes keine dauerhaften Schäden zu riskieren, sind sofortige Wiederbelebungsmaßnahmen zwingend notwendig; bereits nach drei bis fünf Minuten ohne Reanimation können irreparable Schäden zurückbleiben.

Diako mit Aktionstag am Völkerschlachtdenkmal

Bereits am Montag hatte ein Team des Diakonissenkrankenhauses zu Übungen an den Fuß des Völkerschlachtdenkmals eingeladen. „Wir wollen einen Beitrag dazu leisten, dass Ersthelfer mit den Basiskompetenzen ausgestattet sind, die sie im Notfall brauchen, um Leben retten zu können“, erläuterte Monika Scholle, Intensivmedizinerin am Diako. „Jeder sollte sich einmal vorstellen, dass er selbst in die Lage geraten kann und Hilfe benötigt. Ist es dann nicht beruhigend zu wissen, dass da jemand in der Nähe ist, der weiß, was zu tun ist?“

Mit der „Woche der Wiederbelebung“ soll auch das Selbstvertrauen der Bürger in ihre eigenen Fähigkeiten als Ersthelfer gestärkt werden. Weitere Informationen unter www.einlebenretten.de.

Von bm

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