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Lokales „Leipzig nimmt Platz“ und DOK-Festival arbeiten nach Streit zusammen
Leipzig Lokales „Leipzig nimmt Platz“ und DOK-Festival arbeiten nach Streit zusammen
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22:23 25.01.2019
Der Film "Lord of the Toys" war beim vergangenen DOK-Festival stark umstrittenen. (Archiv) Quelle: DOK Leipzig
Leipzig

Beim nächsten DOK Leipzig soll „Leipzig nimmt Platz“ in Zusammenarbeit mit der Festivalleitung Diskussionsrunden organisieren. Auch darüber hinaus wollen die Organisationen enger kooperieren. Das teilten das Aktionsbündnis und die Organisatoren des Filmfests am Freitag in einer gemeinsamen Erklärung mit.

Ausgangspunkt für diese Kooperation war ein Streit um einen Beitrag aus dem vergangenen Jahr. In der Dokumentation „Lord of the Toys“ begleitete Regisseur Pablo Ben-Yakov eine jugendliche Youtube-Gruppe aus Dresden. „Leipzig nimmt Platz“ kritisierte, dass der Film rassistische und sexistische Aussagen unkommentiert ließe und rief zum Protest auf. Der umstrittene Film gewann schließlich den Hauptpreis des Festivals.

In der gemeinsamen Erklärung stellt DOK-Intendantin Leena Pasanen klar, dass das Festival bewusst Diskurse auslösen wolle. Durch die Zusammenarbeit sollen die Aktivisten in diesen Diskurs einbezogen werden. „Sowohl als Aktionsnetzwerk als auch als DOK Leipzig tragen wir Verantwortung für gesellschaftliche Entwicklungen und für den Umgangston miteinander“, so heißte es in der Erklärung. Mit diesem Konsens beenden die beiden Kontrahenten die Debatte.

Das Aktionsbündnis betonte außerdem, dass ihre Kritik nicht dem Festival selbst galt, sondern „auf die Gefahr der unkommentierten Präsentation hinweisen“ sollte. Die Aktivisten wollen die Kooperation und die gemeinsamen Veranstaltungen als Gelegenheit nutzen, um „gesellschaftliche Diskussionen anzustoßen und die Demokratie zu stärken“. In welchem Rahmen die Diskussionen stattfinden und in das Programm des Filmfests eingebunden werden sollen, ist allerdings noch unklar.

thiko

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