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Lokales Leipzig startet nass und kühl in die Woche – Flusspegel können steigen
Leipzig Lokales Leipzig startet nass und kühl in die Woche – Flusspegel können steigen
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14:27 24.07.2017
So viel Regen wie jüngst in Brandenburg (Foto) wird in Leipzig wohl nicht fallen – aber die Woche wird nass.
So viel Regen wie jüngst in Brandenburg (Foto) wird in Leipzig wohl nicht fallen – aber die Woche wird nass.  Quelle: dpa
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Leipzig

 Das droht eine sehr nasse Woche zu werden: Bereits am Montagnachmittag müssen die Leipziger mit kräftigen Schauern rechnen. Und das wird auch erstmal so bleiben. Örtlich sind in der Region sogar Niederschläge von 40 bis 60 Litern pro Quadratmeter und Stunde möglich. „Der Sommer legt eine deutliche Pause sein“, sagt Manuel Voigt vom Deutschen Wetterdienst gegenüber LVZ.de

Die Sonne lässt sich bis Donnerstag so gut wie gar nicht über der Messestadt blicken, sagt der Meteorologe voraus. In den sächsischen Mittelgebirgen könnten örtlich sogar Wassermengen von bis zu 100 Liter pro Quadratmeter niedergehen. Bei dieser Wetterlage müsse man damit rechnen, dass die Flusspegel in den kommenden Tagen ansteigen, so Voigt weiter. „In welcher Intensität, lässt sich aber noch gar nicht vorhersagen.“

Dazu wird es kühler. Die Temperaturen steigen am Montag in Leipzig noch bis auf 23 Grad – und damit liegt die Metropole in Sachsen vorn. In der Nacht fällt das Thermometer bis auf frische 13 Grad, erreicht bis Donnerstag dann kaum noch die 20-Grad-Marke.

Sommer kommt zum Wochenende zurück

Erst danach besteht Hoffnung darauf, dass der Sommer sich leise zurückmeldet. Mit Wind aus nördlichen Richtungen zieht das schlechte Wetter über Polen und Tschechien ab, so der Wetterdienst. Aber auch am Donnerstag ziehen voraussichtlich noch dichte Wolken über die Stadt, von Sommerfeeling keine Spur. Ab Freitag und zum Wochenende können die Meteorologen doch wieder Hoffnung auf warme Tage mit angenehmen 25 Grad machen, und am Himmel zeigen sich auch wieder Blau und Sonnenschein.

Völlig aus der Reihe tanze der Juli mit seinen häufig wechselnden Schön- und Schlechtwetterphasen trotzdem nicht, so Voigt. „Wir liegen in der Westwindzone“, erklärt er. Da seien solche Phänomene üblich, nur die Taktung sei in diesem Jahr sehr kurz. „Ungewöhnlich wäre eher, wenn es jetzt drei Wochen am Stück richtig trocken wäre.“

Von lyn