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Lokales Leipziger Naturkundemuseum fahndet nach seltenem Insekt
Leipzig Lokales Leipziger Naturkundemuseum fahndet nach seltenem Insekt
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15:14 31.07.2018
Das Leipziger Naturkundemuseum will Schmalflügligen Pelzbienenölkäfer nachweisen und bittet um Mithilfe. Quelle: Naturkundemuseum Leipzig
Leipzig

Kleines Tier mit großem Namen: In Sachsen wird nach dem Schmalflügligen Pelzbienenölkäfer gesucht. In Leipzig rief das Naturkundemuseum am Montag die Bürger zur Mithilfe auf. „Er ist mit circa einem Zentimeter ziemlich klein, schwarz-braun gefärbt und ziemlich unauffällig“, hieß es im wenig markanten Steckbrief des Insektes. Sachsen sei das einzige Bundesland, wo noch kein Nachweis gelang.

Nach Angaben des Museums hat der Käfer eine außergewöhnliche Strategie zur Vermehrung entwickelt. Demnach klammern sich die Käferlarven im Frühjahr an männlichen Wildbienen fest und wechseln bei der Bienen-Paarung auf das Weibchen. Mit diesem gelangen sie quasi per Flugtaxi in die in sandigen Böden gelegenen Bienenester. Dort ernährt sich die Käferlarve dann von Nektarvorräten und verspeist auch noch die Bieneneier.

Noch eine weitere Eigenschaft mache den Käfer besonders, hieß es: Er produziert das Reiz- und Nervengift Cantharidin. Es kam schon im Altertum zur Vollstreckung von Todesurteilen oder als Mordgift zum Einsatz. Das bloße Anfassen des Käfers sei jedoch ungefährlich.

Von LVZ

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