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Lokales Mambagrüner Macan soll helfen, den Rekord zu knacken
Leipzig Lokales Mambagrüner Macan soll helfen, den Rekord zu knacken
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17:11 23.09.2019
Gerd Rupp und Vivian Honert-Boddin enthüllen den Hauptpreis der diesjährigen Opernball-Tombola, einen Porsche Macan. Quelle: André Kempner
Leipzig

Dieses Jahr ist es ein Grüner! Ein Macan in der Farbe Mambagrün-Metallic im Wert von 76 000 Euro. Einer wird ihn gewinnen – auf dem Leipziger Opernball am 26. Oktober. Zum siebten Mal in Folge spendiert der Autobauer Porsche Leipzig einen Sportwagen als Hauptpreis für die Opernball-Tombola. „Es ist ein echtes Erfolgsmodell aus Leipzig. Davon verkaufen wir im Jahr 95 000 Stück“, berichtete Geschäftsführer Gerd Rupp, als er den 245 PS starken Kompakt-SUV am Montag auf der Offroad-Strecke enthüllte. Die Farbe Mambagrün-Metallic ist weltweit nicht unbedingt selten, aber in Leipzig schon – damit wird der Gewinner definitiv auffallen. In den Vorjahren waren es Flitzer in Miami-Blau, Lava-Orange, Silber-Metallic, Rot, Blau und Weiß, die die Loskauf-Laune der Ballgäste anstachelten. Und wenn man bedenkt, dass das Auto grün ist, die Pressewand weiß und der Rote Teppich – logischerweise – rot, dann kommt man auf Grün-Weiß-Rot, die Farben der italienischen Flagge. Das wiederum passt zum Ballmotto „La Dolce Vita in Südtirol“.

Lospreis steigt auf 20 Euro

Im vergangenen Jahr wurde das Glückslos von US-Schauspieler Patrick Dempsey gezogen. „Zum 25. Geburtstag des Opernballs ist es unser ganz großer Wunsch, dass wir diesmal die 100 000 Euro knacken“, hofft Cheforganisatorin Vivian Honert-Boddin. Deshalb wurden die Lospreise noch mal angehoben auf 20 Euro pro Stück. „Wir hoffen, dass wir mit diesem Hauptgewinn den Losverkauf bestmöglich ankurbeln“, so Gerd Rupp. Der Erlös geht an die Stiftung „Leipzig hilft Kindern“, die Vereine in Leipzig und der Region in ihrer Kinder- und Jugendarbeit unterstützt. „Gemeinnützige Einrichtungen können sich mit ihren Projekten ganzjährig bei der Stiftung bewerben“, ermuntert die Vorsitzende Claudia Nerius alle, die das bislang noch nicht wussten.

Förderung für Projekt in Grünau

Ein erstes Förderprojekt für dieses Jahr steht fest, der Verein „Heizhaus“ Grünau. Rund 400 Jugendliche kommen jede Woche in die Kurse des Vereins, zum Skateboard- oder BMX-Fahren, zu Breakdance oder Hiphop, oder zum legalen Bemalen von Graffiti-Wänden. „Darüber hinaus sind jede Woche 50 bis 60 Kinder und Jugendliche da, die einfach nur rumhängen“, erzählt Geschäftsführer Sven Bielig. Diese Kids haben Probleme zu Hause oder mit anderen Jugendlichen, sind Schulverweigerer oder -abbrecher. Der „Heizhaus“-Verein hat sich vorgenommen, ihnen und vielen anderen jungen Grünauern nicht nur die eigenen Freizeitangebote nahezubringen, sondern auch die von anderen Vereinen im Stadtteil – sei es Judo oder Hockey, Schwimmen und Ernährungsberatung. „Bewegung und Ernährung sind unsere großen Ansätze, da in Grünau doppelt so viele Kinder übergewichtig sind wie im Leipziger Durchschnitt“, so Bielig. 20 Schulen und 40 Vereine sollen koordiniert werden, um damit etwa 2000 Schüler zu erreichen. Dafür und für die Bezahlung der Kursleiter wird Geld benötigt.

Von Kerstin Decker

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