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Lokales Leipziger Stadtmuseum zeigt Ausstellung über tschechische Protestbewegung
Leipzig Lokales Leipziger Stadtmuseum zeigt Ausstellung über tschechische Protestbewegung
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17:22 09.09.2019
Ausstellung Charta 77 im Stadtgeschichtliches Museum in Leipzig. v.l. Rainer Müller , Martin Krafl , Dr. Anselm Hartinger , Zuzana Brikcius und Dr. Johanna Sänger in der Ausstellung. Quelle: Andre Kempner
Leipzig

Das Stadtgeschichtliche Museum Leipzig zeigt in einer neuen Ausstellung die Geschichte der tschechoslowakischen ProtestbewegungCharta 77“. Diese entstand in einem Kreis um den Schriftsteller Vaclav Havel. Ihre „ironische und subversive Wirkmacht“ sei ein wichtiger Bestandteil der Opposition bis 1989 gewesen, erklärten die Veranstalter am Montag. Die Ausstellung von diesem Dienstag bis zum 17. November zu sehen.

Die Schau „Charta 77 Story. Kunst und Protestbewegung“ kommt aus der Nationalgalerie in Prag. Für die Präsentation in Leipzig wurde sie um einen deutschen Teil ergänzt. Denn die Bürgerrechtsbewegung aus dem Nachbarland fand auch in der Bundesrepublik und in der DDR Beachtung. „Die „Charta 77“ machte den Menschen Mut, für Wahrheit und Freiheit in ihrem Alltag einzustehen“, erklärte die deutsche Kuratorin Johanna Sänger.

Die Ausstellung wird im Rahmen des Tschechischen Kulturjahres in Deutschland, Österreich und der Schweiz gezeigt. Tschechien hatte sich im Frühjahr zudem als Gastland auf der Leipziger Buchmesse präsentiert.

Von LVZ

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