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Lokales Leipziger Studentenwerk saniert sein größtes Wohnheim
Leipzig Lokales Leipziger Studentenwerk saniert sein größtes Wohnheim
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09:01 04.09.2019
Straße des 18. Oktober, Hausnummer 23 bis 33: Der Wohnheimkomplex soll neue Haustechnik, Sanitäranlagen, Küchen, Fußböden und Möblierung erhalten. Quelle: André Kempner
Leipzig

Das Studentenwerk Leipzig saniert kommendes Jahr seine größte Studentenwohnanlage. Von März bis September 2020 fließen 1,6 Millionen Euro in den Wohnheimkomplex in der Straße des 18. Oktober, Hausnummern 23 bis 33. 1090 Studierende leben dort. Die sächsische Staatsregierung hatte bereits im Doppelhaushalt 2019/20 zugesichert, den vier Studentenwerken in Leipzig, Dresden, Chemnitz-Zwickau und Freiberg 2020 zusammen sieben Millionen Euro für Investitionen zuzuschießen. In einer gemeinsamen Zielvereinbarung haben sich die aus dem Amt scheidende Wissenschaftsministerin Eva-Maria Stange (SPD) und die Studentenwerke nun über die genaue Verteilung geeinigt.

Den Studenten bleibt eine Mieterhöhung erspart

Demnacherhält das Studentenwerk Leipzig 2,4 Millionen Euro, wovon 1,6 Millionen Euro in das besagte Objekt fließen. Die 1970 erbauten Wohnheime in der Straße des 18. Oktober wurden zwischen 1994 und 1996 erstmals saniert. Nach mehr als 20 Jahren sei eine erneute Modernisierung fällig, so das Studentenwerk. Aus eigenen Mitteln hat es 2016/17 bereits die Hausnummern 25 und 29 instandgesetzt. Nun steht in den übrigen Gebäuden die Erneuerung von Haustechnik, Sanitäranlagen, Küchen, Fußböden und Möblierung an. Ohne öffentliche Förderung würde daraus jedoch eine rechnerische Mieterhöhung von 28 Euro pro Platz und Monat resultieren. Der Wiederbezug ist für Beginn des Wintersemesters 2019/20 geplant.

„Investitionen in die Anziehungskraft als Studienstandort“

Geschäftsführerin Andrea Diekhof äußert sich „sehr erleichtert“ über das „wichtige Signal“ des Freistaats, wie sie sagt: „Dies ist zwingend erforderlich, um die sozialen Mietpreise in Leipzigs Studentenwohnheimen trotz der in den kommenden Jahren anstehenden Modernisierungsbedarfe zu erhalten.“ Ministerin Stange sieht das ähnlich: „Die vorgesehenen Investitionen sind Investitionen in die Anziehungskraft Sachsens als Studienstandort“, sagt sie. Bei der jüngsten Landtagswahl hat die 62-Jährige nicht mehr für ein Mandat kandidiert.

Von lvz

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