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Lokales Leipziger Uniklinikum verringert Minus bei den Finanzen
Leipzig Lokales Leipziger Uniklinikum verringert Minus bei den Finanzen
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23:04 24.06.2015
(Archivbild)
(Archivbild) Quelle: André Kempner
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Leipzig

Das Leipziger Universitäsklinikum hat sein Finanzminus vergangenes Jahr verringert. Wie das Uni-Krankenhaus am Mittwoch bei seiner jährlichen Bilanzschau mitteilte, sank das Defizit auf fünf Millionen Euro. 2013 fehlten noch 7,3 Millionen. Zu diesem Ergebnis beigetragen hätte eine Neuorganisation mehrer medizinischer Fachbereiche, hieß es. So seien etwa in der Klinik für Unfallchirurgie und in der Klinik für Transplantationsmedizin verschiedene Gebiete unter dem Dach einer geschäftsführenden Leitung zusammengefasst worden. Daneben konnten neue Bereiche etabliert und neue Professoren berufen werden.

Auch aktuell sieht sich das Klinikum auf Wachstumskurs. So seien die Patientenzahlen in den vergangenen Monaten um durchschnittlich sieben Prozent gewachsen. Dazu haben die Geburten. 2015 kamen bis zum Juli 1287 Kinder in der Klinik zu Welt, 190 mehr, als zur gleichen Zeit im Vorjahr.

Aufgrund der bisherigen Finanzierung bereitet der Einrichtung die steigende Nachfrage nach ambulanten Behandlungen weiter Schwierigkeiten. Mit nahezu 347.000 Behandlungen wurden vergangenes Jahr 20.000 Fälle mehr als gezählt als 2013. „Die neuen Regelungen zur Vergütung der Hochschulambulanzen sind hier zwar ein Schritt in die richtige Richtung, die konkreten Auswirkungen zeigen sich aber erst nach Abschluss der Verhandlungen mit den Krankenkassen“, sagte der kaufmännische Vorstand Ekkehard Zimmer.

Positiv fällt dagegen die Bilanz der eingeworbenen Forschungsmittel aus. 2014 wurden insgesamt 54,10 Millionen Euro erfolgreich beantragt, rund 460.000 Euro mehr als im Vorjahr. (chg)