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Lokales Leipzigerin sucht verzweifelt Schäferhund Arko
Leipzig Lokales Leipzigerin sucht verzweifelt Schäferhund Arko
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18:43 21.12.2017
Madlen Kühn sucht verzweifelt Schäferhund Arko.  Quelle: Foto: privat
Leipzig

 „Hund weg – wer kann helfen?“ Oft liest man Suchanzeigen wie diese. Auch Arko ist verschwunden. Doch seine Geschichte ist anders. Es die Geschichte einer besonderen Tierfreundschaft und eines Versprechens an einen todkranken Mann.

Arko ist ein sieben Jahre alter Altdeutscher Schäferhund. „Er und sein Herrchen waren Nachbarn meiner Mutter in Grünau“, erzählt Madlen Kühn. „Ich kenne sie seit über vier Jahren, mich verband eine enge Freundschaft zu ihnen.“ Auch nachdem sie schon bei ihrer Mutter ausgezogen war, besuchte sie den Rentner und seinen vierbeinigen Begleiter immer wieder, ging mit Arko spazieren und Gassi. Doch Anfang des Jahres erkrankte der 67-Jährige an Leukämie. „Ich gab ihm das Versprechen, für Arko ein schönes neues Zuhause zu suchen, sollte er es nicht schaffen“, sagt Madlen Kühn. Sie selbst konnte den Schäferhund nicht bei sich aufnehmen. „Ich habe zwei Katzen, und Arko hat Katzen nun mal zum Fressen gern. Außerdem wohne ich im sechsten Stock.“

Im März starb Arkos Herrchen an den Folgen der Chemotherapie. Dass der Hund von den Angehörigen ins Tierheim nach Breitenfeld gegeben wurde, erfuhr die 30-Jährige erst im Mai. Dort besuchte sie ihn oft, aber September durfte sie dann endlich als seine Betreuungspatin mit ihm Gassi gehen. „Wir haben jede Minute miteinander genossen.“ Am 3. November vermittelte das Tierheim Arko schließlich an neue Besitzer. Doch die Bitte, zu ihnen Kontakt aufnehmen zu dürfen, wurde ihr nicht erfüllt. „Ich bat das Tierheim, einen Brief den neuen Haltern zu übergeben. Ich schrieb darin von meinem Versprechen und dass ich mich über eine kurze Rückmeldung oder ein Foto freuen würde, damit ich weiß, dass es Arko gut geht.“ Doch den Brief gab das Tierheim nicht weiter. Nun hofft Madlen Kühn durch die Veröffentlichung ihrer Geschichte, die neuen Halter zu erreichen. „Ich werde nicht eher Ruhe finden“, sagt sie, „bis ich weiß, dass es Arko gut geht und mein Versprechen an sein krankes Herrchen jetzt erfüllt ist. Ich möchte nur wissen, dass es ihm gut geht.“

Von Klaus Staeubert

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